Zu kalt! DSV-Langläufer verzichten auf Rennen

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Jochen Behle schützt seine Läufer vor der Kälte

Rybinsk - Der DSV schickt keine Skilangläufer zum Weltcup am Wochenende ins russische Rybinsk. Bundestrainer Jochen Behle will seine Athleten vor der drohenden Kälte schützen.

Bundestrainer Jochen Behle reagierte mit der Absage am Montag auf die angekündigte Kälte mit Tageshöchsttemperaturen zwischen 25 und 29 Grad unter Null. “Wir haben einige Läufer, die gerade bei Distanzrennen bei erheblichen Frostgraden Probleme bekommen. Zuletzt waren Axel Teichmann, Jens Filbrich und Nicole Fessel krank und auch Steffi Böhler ist sehr empfindlich. Wir wollen kein Risiko eingehen“, sagte Behle am Montag.

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Konsequenzen hat die Absage für das deutsche Team nicht. Da der DSV nicht zu den besten fünf Nationen in den Länderwertungen bei Frauen und Männern gehört, ist er vom Reglement her nicht verpflichtet, alle Rennen besetzen. “Eine Absage hat ohnehin jede Nation frei“, sagte Behle zu den vom Weltverband FIS ausgegebenen Teilnahmebedingungen an Weltcup-Veranstaltungen.

Behles Athleten werden nun am Wochenende bei verschiedenen anderen Langlaufveranstaltungen an den Start gehen.

Von der Rybinsk-Absage unbeeindruckt bleibt der Start deutscher Langläufer am Donnerstag beim Weltcup-Sprint in Moskau. Behle berief für diesen City-Sprint Denise Herrmann (Oberwiesenthal), Hanna Kolb (Buchenberg), Nicole Fessel (Oberstdorf) und Josef Wenzl (Zwiesel).

dpa

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