Ex-Keeper von Schalke und BVB

Lehmann war an Corona erkrankt: So war sein Krankheitsverlauf

Jens Lehmann, früherer Keeper von Schalke und des BVB, war am Coronavirus erkrankt. Er schildert den Verlauf - und hält darüber hinaus an seiner kritisierten Forderung fest.

  • Jens Lehmann hatte sich mit dem Coronavirus infiziert.
  • Der frühere Keeper des BVB und von Schalke 04 erläutert seinen Krankheitsverlauf.
  • An seiner Forderung bezüglich der Zuschauer im Stadion bei der Fortsetzung der Bundesliga hält er fest.

Köln - Der frühere Fußball-Nationaltorwart Jens Lehmann (50) hat sich Mitte März mit dem Coronavirus infiziert. "Ich litt anderthalb Tage an Husten und leichtem Fieber", sagte der 50-Jährige im Interview mit der Bild: "Nach zwei Wochen Quarantäne wurde ich von den Behörden wieder für gesund erklärt."

Der Krankheitsverlauf sei "leichter als bei einer Grippe" gewesen, "aber gefährdete Menschen müssen natürlich aufpassen. Es hilft wahrscheinlich auch, einigermaßen gesund zu leben", sagte der ehemalige Keeper von Schalke 04 und Borussia Dortmund.

Jens Lehmann hatte Corona: An seiner Forderung nach Zuschauern im Stadion hält er fest

Lehmann wiederholte indes seine zuletzt bereits geäußerte Forderung, bei einer Fortsetzung der Bundesliga-Saison die Stadien teilweise für Fans zu öffnen. "Ich habe bisher noch kein vernünftiges Gegenargument gehört", sagte er: "Wenn nur jeder vierte Platz besetzt wird, ist genug Distanz untereinander. Wer gegen die Abstandsregel verstößt, fliegt raus und bekommt Stadionverbot."

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hofft derzeit auf eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit sogenannten Geisterspielen.

Generell unterstütze Lehmann die Aussagen von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. "Wir müssen Deutschland wieder hochfahren, damit die Wirtschaft überlebt. Das gilt für alle Wirtschaftszweige, auch für die Bundesliga", sagte Lehmann.

sid/WA

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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