Freistoßspray feiert Premiere in Bundesliga

Bochum - Das bei der Weltmeisterschaft erprobte Freistoßspray ist am Freitag zum ersten Mal im deutschen Bundesliga-Fußball zum Einsatz gekommen.

In der siebten Minute der Zweitliga-Partie des VfL Bochum gegen Darmstadt 98 nutzte Schiedsrichter Robert Hartmann die Spraydose nach einer Freistoß-Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Der Darmstädter Aytac Sulu hatte 20 Meter vor dem Tor in halblinker Position den Bochumer Michael Gregoritsch zu Fall gebracht.

Mit dem Spray markieren Unparteiische bei Freistößen in Strafraumnähe die genaue Lage des Balles und dann den exakten Abstand der gegnerischen Abwehrspieler. Endlose Diskussionen über den Ausführungsort des Freistoßes oder sich ständig nach vorne schiebende Abwehrmauern könnten damit der Vergangenheit angehören. Ein Effekt sollen weniger wiederholte Freistöße und weniger Gelbe Karten sein.

Der DFB erfüllt damit einen Wunsch der Proficlubs, die schon zu Saisonbeginn auf die Einführung des Hilfsmittels gedrängt hatten. 5000 Dosen im Gesamtwert von rund 50.000 Euro hat der Deutsche Fußball-Bund zunächst geordert. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare