Fortuna Düsseldorf spricht zwei bundesweite Stadionverbote aus

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Fortuna-Trainer Oliver Reck

DÜSSELDORF - Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat nach Ausschreitungen seiner Fans beim DFB-Pokalspiel in Würzburg zwei bundesweite Stadionverbote ausgesprochen.

Außerdem wurden weitere Einzelpersonen identifiziert, die wegen ihres Fehlverhaltens im Stadion kurzfristig mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen. Das gab der Verein am Freitag bekannt.

Die Polizeimaßnahme, auf dem Rückweg zwischen Würzburg und Düsseldorf Rastanlagen und Ausfahrten zu sperren, wurde von den Fortuna-Verantwortlichen als "unverhältnismäßig" kritisiert. "Der Verein spricht sich klar gegen jegliche Form von "Sippenhaft" aus. Wir erwarten trotz aller Vorkommnisse eine Differenzierung statt einer Pauschalisierung", erklärte Fortuna-Chef Dirk Kall.

Vor der Partie in Würzburg hatten Dutzende Fußballanhänger in der Nacht zum vergangenen Sonntag randaliert. Nach Polizeiangaben waren vor allem Fans von Fortuna Düsseldorf und des 1. FC Nürnberg beteiligt. Ein Beamter musste mit Schnittverletzungen im Gesicht im Krankenhaus behandelt werden. Mehrere Personen wurden vorläufig festgenommen, unter anderem wegen Sachbeschädigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und mehreren Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. - dpa

Quelle: wa.de

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