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Formel 1: Schon wieder Zoff bei Haas - Schumacher bleibt eiskalt

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Von: Patrick Huljina

Mick Schumacher in der Startaufstellung beim Großen Preis der Niederlande.
Beim Großen Preis der Niederlande gab es erneut Zoff zwischen Mick Schumacher und seinem Teamkollegen Nikita Mazepin. © Andy Hone/Imago

Die Formel 1 war am Wochenende zu Gast in Zandvoort. Wir fassen die Stimmen rund um das Rennen in den Niederlanden zusammen.

Zandvoort – In der Formel 1* stand an diesem Wochenende der Große Preis der Niederlande* an. Im Oranje-Jubelmeer von Zandvoort konnte Max Verstappen mit dem ersehnten Heimsieg die WM-Führung* zurückerobern. Der niederländische Red-Bull-Pilot fuhr am Sonntag letztlich ungefährdet vor dem Titelrivalen Lewis Hamilton zu seinem siebten Erfolg in dieser Saison.

Formel 1 in Zandvoort: Erneuter Zwischenfall zwischen Schumacher und seinem Teamkollegen

Die Deutschen spielten in Zandvoort keine Hauptrolle. Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel* kam in seinem Aston Martin nicht über Platz 13 hinaus. Der Heppenheimer startete von Platz 15 und konnte nach einen zwischenzeitlichen Dreher lediglich zwei Plätze gut machen.

Mick Schumacher* kam – abgesehen von den beiden Ausfällen von Yuki Tsunoda und Teamkollege Nikita Mazepin – als Letzter auf Platz 18 ins Ziel. Zwischen den beiden Haas-Piloten* kam es erneut zu einem Zwischenfall. Der Russe zog auf der Start-Ziel-Linie in die Bahn von Schumacher und beschädigte dabei wohl auch dessen Frontflügel. Wir haben für Sie die Stimmen zum GP der Niederlande gesammelt.

Mick Schumacher (Haas) nach dem Rennen über...

... das Rennen: „Es war interessant. Nach dem zweiten Wechsel konnten wir mit der Pace von Alfa und Williams mithalten, das war okay.“

... über den Zwischenfall mit Mazepin: „Aus meiner Sicht war sein Verhalten nicht korrekt. Es ist eher sein Ding, in den Medien herum zu schimpfen als meins. Ich werde das später intern mit dem Team besprechen.“

... über das Nicht-Eingreifen der Stewards: „Die Stewards haben sich nicht eingemischt, weil es unter Teamkollegen war. Sergio (Perez, Anm. d. Red.) ist auch zu mir gekommen und meinte: ‚Was macht er da?‘“

... ein mögliches Zugehen auf die Stewards seinerseits: „Ich werde dem Team nicht irgendwas Negatives in die Schuhe schieben. Von daher halte ich mich da raus und lasse das Team mit der Situation umgehen.“

Sebastian Vettel (Aston Martin) nach dem Rennen über ...

... das Rennen: „Es war gar nicht so schlecht, aber ich kam einfach nicht an den Autos vorbei. Wir haben sehr viel Zeit mit den Überrundungen verloren, es war unheimlich schwer dranzubleiben. Mit dem halben Dreher hab ich auch nochmal Zeit verloren. Der letzte Stint war der einzige mit freier Fahrt, der war dann in Ordnung.“

... über die Probleme und das Qualifying: „Wir tun uns schwer zu überholen. Die Strecke ist nicht Schuld. Der Schlüssel liegt im Qualifying und da sind wir zu langsam. Im Rennen müssen wir uns von der Pace nicht verstecken. Wir waren gestern deutlich zu langsam. Uns fehlt da ein bisschen der Speed, um ehrlich zu sein.“

Max Verstappen (Red Bull) nach dem Rennen über ...

... das Rennen und die Stimmung: „Es ist unglaublich. Die Erwartungen waren sehr hoch und es war nicht einfach, ihnen gerecht zu werden. Ich bin glücklich, gewonnen zu haben und die WM-Führung wieder zurück erobert zu haben. Es war ein sehr guter Tag für uns mit einem guten Start. Dann hat Mercedes es uns sehr schwer gemacht, aber wir haben gut reagiert.“

Lewis Hamilton (Mercedes) nach dem Rennen über ...

... das Rennen und die Stimmung: „Was für ein Rennen, was für ein Publikum. Glückwunsch an Max! Wir haben heute alles gegeben, aber sie waren zu schnell für uns. Es war ein unglaubliches Wochenende. Die letzte Runde war der beste Teil des Rennens für mich - ich freue mich schon auf das nächste Jahr.“

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