Neue Reifen: Vettel holt sich letzten Feinschliff

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Die letzten Testrunden für Sebastian Vettel, dem jüngster Formel-1-Weltmeister

Barcelona - Nach der Absage in Bahrain haben die elf Formel 1-Teams angeführt von Sebastian Vettel noch fünf Tage Zeit um zu testen. Ein besonderer Augenmerk wird dabei auf die neue Reifen gelegt.  

Barcelona statt Bahrain, Testfinale statt Rennauftakt: Weltmeister Sebastian Vettel und seine Formel-1-Rivalen läuten die letzte Runde Feintuning ein. “Es ist viel zu tun und wir tun alle unser Bestes, um das bestmögliche Paket hinzubekommen“, sagte der 23 Jahre alte Heppenheimer. Vor den Testfahrten von Dienstag bis Samstag auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona betonte Vettel, dass es immer noch viel zu früh für Rückschlüsse sei. Alle24rdings meinte der Titelverteidiger auch: “Es sieht so aus, dass wir ein gutes Auto haben."

Für die Fahrer und Teams geht es über Barcelona nach Melbourne. Weil auch die Testfahrten in Bahrain abgesagt worden waren, geben Vettel & Co. nun auf dem Grand-Prix-Kurs Gas, der als Gradmesser schlechthin gilt. Problem diesmal: Die ohnehin anfälligen neuen Pirelli-Reifen können nicht unter australischen Wettkampfbedingungen getestet werden. In Barcelona werden Temperaturen klar unter 20 Grad erwartet, in Melbourne kann es Ende des Monats locker über 30 Grad gehen. Vettel rechnet bereits mit bis zu vier Boxentopps im Rennen. Denn die Pirelli-Pneus bauen deutlich schneller ab als die Bridgestone-Reifen des Vorjahres.

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Reifen hin oder her, bei Mercedes mit Rekordweltmeister Michael Schumacher und seinem Landsmann Nico Rosberg gilt es, in Barcelona den Rückstand auf Red Bull und Ferrari zu verringern. “Wir liegen eine Sekunde hinter der Spitze, wo wir eigentlich sein wollten“, gab jüngst Teamchef Ross Brawn zu. “Wir müssen mit einem Update noch diese eine Sekunde finden“, forderte der Brite. Und so soll auf dem Kurs in Katalonien auch ein überarbeiteter Silberpfeil zum Einsatz kommen. Brawn: “Wir halten unseren Plan für richtig. In Melbourne werden wir sehen, ob er richtig war.“

Knapp drei Wochen bleiben Mercedes und allen anderen noch bis zum Saisonauftakt in Australien, nachdem der für den kommenden Sonntag eigentlich geplante Große Preis von Bahrain wegen der politischen Unruhen abgesagt worden war. Eine Entscheidung über einen Nachholtermin für das Rennen in dem Ministaat am Persischen Golf könnte an diesem Dienstag fallen, wenn in Paris der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobilverbandes zusammenkommt.

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Nachdem Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone, der auch Mitglied des World Councils ist, die Sommerpause als Ersatztermin genannt hatte, verwarf der Brite selbst die Idee. “Vergessen Sie August, es ist zu heiß. Es ist zu heiß für die Zuschauer, wenn sie bei 40 Grad auf der Tribüne sitzen müssen.“ Wenn, dann gilt ein Termin vor oder nach dem Großen Preis von Abu Dhabi (13. November) als am wahrscheinlichsten. Das Saisonfinale ist für den 27. November in Sao Paulo angesetzt.

dpa

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