Formel 1 in der Türkei

Ferrari ohne Binotto - Williams ohne Roberts in Istanbul

Mattia Binotto
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Fehlt Ferrari in Istanbul: Teamchef Mattia Binotto. Foto: Mark Sutton/Pool Motorsport Images/AP/dpa

Istanbul (dpa) - Teamchef Mattia Binotto fehlt dem Formel-1-Team Ferrari beim Rennen an diesem Wochenende in Istanbul an der Strecke.

Wie die Scuderia am Mittwoch mitteilte, wird der 51-Jährige die Geschicke des Teams um den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel und Charles Leclerc erstmals in diesem Jahr aus der Ferne leiten. Demnach bleibt Binotto in der Fabrik des Autobauers im italienischen Maranello und reist nicht zum Großen Preis der Türkei.

«Auf den ersten Blick mag es seltsam erscheinen, ihn nicht physisch in den Briefings oder an der Boxenmauer zu sehen», sagte Sportdirektor Laurent Mekies in einer Ferrari-Mitteilung. Binotto werde alle «aktuellen Kommunikationstechnologien nutzen, damit seine Stimme und sein Input für alle, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Teams, laut und klar verständlich sind», ergänzte Mekies.

Binotto musste in diesem Jahr schon viel Kritik einstecken, da Ferrari nicht ansatzweise mit Dauersieger Mercedes mithalten kann und erneut weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Der Betrieb an der Rennstrecke soll von Binottos Abwesenheit nicht weiter beeinflusst werden. «Mattia ist seine Rolle immer auf innovative Weise angegangen und hat versucht, über den Tellerrand zu schauen», sagte Mekies.

Auch der neue Williams-Teamchef Simon Roberts wird in Istabul fehlen - er wurde positiv auf das Coronavirus getestet und fehlt dem Team beim Großen Preis der Türkei. Wie Williams mitteilte, erhielt Roberts den Befund noch vor der Abreise aus England nach Istanbul. Roberts habe zuletzt keinen engen Kontakt mit den Fahrern George Russell und Nicholas Latifi oder anderen Teammitgliedern gehabt, hieß es.

Nach einem negativen Testergebnis am Montag war Roberts am Mittwochmorgen positiv getestet worden. Laut Team-Mitteilung gehe es ihm gut und der Brite werde sich nun in eine zehntägige Quarantäne begeben. Das Team werde er in den kommenden Tagen trotzdem aus der Ferne unterstützen, hieß es. Dave Redding und Adam Carter sollen an der Strecke die Verantwortung tragen.

© dpa-infocom, dpa:201111-99-299938/3

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