Formel 1

Fahrergewerkschafts-Chef: Piloten zu Geisterrennen bereit

Vorsitzender der Fahrergewerkschaft: Alexander Wurz. Foto: Erwin Scheriau/APA/dpa
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Vorsitzender der Fahrergewerkschaft: Alexander Wurz. Foto: Erwin Scheriau/APA/dpa

Berlin (dpa) - Alle Formel-1-Piloten sind laut des Vorsitzenden der Fahrergewerkschaft, Alexander Wurz, während der Coronavirus-Pandemie zu Geisterrennen bereit.

Die derzeit geplanten Grand Prix ohne Zuschauer seien "ein Mittel, um früher wieder auf die Strecke zurückkehren zu können, als bei Rennen mit Publikum. Deshalb akzeptieren alle Fahrer auch die Aussicht, vor leeren Rängen zu fahren", sagte der Österreicher dem britischen Sender Sky Sports F1.

Der 46-Jährige betonte allerdings auch, dass keiner der Fahrer, und auch nicht er persönlich, "ein Fan von Geisterrennen ist". Trotzdem habe sich bisher noch keiner der Piloten aus der Königsklasse, mit dem er zuletzt Kontakt gehabt habe, "geweigert, dafür bereit zu sein". Auch habe niemand zu Ex-Fahrer Wurz gesagt, dass es falsch sei, unter diesen Bedingungen bald wieder Rennen zu bestreiten.

Die ersten zehn Saisonläufe der Formel 1 hatten bislang abgesagt oder verschoben werden müssen. Die Rennserie plant derzeit mit einem Start am 5. Juli im österreichischen Spielberg. Zumindest die ersten Events sollen definitiv ohne Zuschauer auf den Tribünen stattfinden. Einen Rennkalender gibt es aufgrund der Corona-Krise bislang noch nicht, dieser könnte aber noch im Mai veröffentlicht werden. Idealerweise sollen bis Jahresende 15 bis 18 Rennen stattfinden.

Sky Sports F1

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