Ecclestone-Prozess: Entscheidung erst 2014

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Bernie Ecclestone hat noch einmal einen Galgenfrist bekommen.

München - Entscheidung vertagt: Das Landgericht München wird erst nächstes Jahr über einen möglichen Korruptions-Prozess gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ein Urteil fällen.

Das Landgericht München will erst nächstes Jahr über einen möglichen Korruptions-Prozess gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone entscheiden. Die Verteidiger hätten noch weitere umfangreiche Stellungnahmen angekündigt, die abgewartet werden sollen, teilte das Gericht am Freitag mit. Weil außerdem noch ein Richterwechsel in der zuständigen Wirtschaftsstrafkammer unmittelbar bevorstehe, sei „mit einer Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens in diesem Jahr also nicht mehr zu rechnen“.

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Die Staatsanwaltschaft hat Ecclestone der Bestechung und Anstiftung zur Untreue angeklagt. Er soll beim Verkauf der Formel-1-Anteile der BayernLB im Jahr 2006 von dem zuständigen Bankvorstand Gerhard Gribkowsky 66 Millionen Dollar Provision zugeschanzt bekommen haben und Gribkowsky dann 44 Millionen Dollar heimlich zurückgegeben haben, damit er den Verkauf der Formel 1 in seinem Sinne regelte. Gribkowsky wurde 2012 zu achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

dpa

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