Gegen Portland

Deutliche Pleite für Dallas und Nowitzki

+
Auch Dirk Nowitzki konnte als bester Werfer seines Teams mit 18 Punkten die Niederlage nicht verhindern.

Dallas - Das Auf und Ab von Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks in der NBA geht weiter. Die Texaner kassierten in eigener Halle eine 111: 127-Niederlage gegen die Portland Trail Blazers.

Am Vortag hatten die Mavs einen 110:107-Erfolg bei den Phoenix Suns gefeiert. Bei dem vor allem defensiv schwachen Auftritt gegen die Trail Blazers erzielte Nowitzki als Topscorer der Gastgeber 18 Punkte.

Die Mavericks, NBA-Champion von 2011, liegen mit 24 Saisonsiegen und 18 Niederlagen weiter auf dem siebten Rang der Western Conference, die von Portland (31:9) angeführt wird. Bester Akteur der Trail Blazers, die den fünften Erfolg in Serie feierten, war der überragende LaMarcus Aldridge mit 30 Zählern.

Rund zehn Minuten vor Schluss lag Dallas mit 38 Punkten zurück, nur eine Aufholjagd der Ersatzspieler sorgte im Schlussviertel für Ergebniskosmetik, als viele Fans bereits entsetzt das American Airlines Center verlassen hatten. „Das war nicht gut von uns. Wir müssen uns mehr reinhängen, jeder muss ein bisschen härter arbeiten“, sagte Nowitzki.

Auch Dallas-Coach Rick Carlisle nahm nach der Niederlage kein Blatt vor den Mund: „Die ersten drei Viertel waren mehr als peinlich. Auch in der Offensive waren wir schwach, wir haben einander nicht geholfen und nicht zusammengespielt.“ Insgesamt ließen die Mavericks fünf Portland-Spieler zweistellig punkten, hatten bereits zur Halbzeit 71 Punkte kassiert und lagen am Ende auch in der Rebound-Statistik mit 30:55 deutlich im Hintertreffen.

Team-Besitzer Mark Cuban versuchte indes, die Wogen ein wenig zu glätten: „Wir haben jetzt 41 Spiele hinter uns. Wir werden sehen, wie wir zurechtkommen, aber ich bin optimistisch.“ Der Klubboss nahm auch eine 100.000-Dollar-Strafe durch die Liga wegen seiner Schiedsrichter-Schelte nach der 127:129-Niederlage gegen die Los Angeles Clippers am Mittwoch gelassen hin.

„Ich konnte den Commissioner nicht ohne ein passendes Lebewohl gehen lassen“, schrieb Cuban bei Twitter in Richtung NBA-Boss David Stern, der am 1. Februar zurücktritt: „Es hat Spaß gemacht, 14 Jahre lang zu versuchen, Veränderungen zu schaffen und in die Donutkasse zu spenden.“ Das Strafkonto des exzentrischen Cuban beläuft sich nach 20 Sanktionen auf 1,9 Millionen Dollar.

SID

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare