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Contador siegt in Murcia - UCI-Urteil bis 24. März

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Alberto Contador küsst sein Trikot © AP

Murcia - Alberto Contador hat sein erstes Radrennen nach Ende der Doping-Suspendierung gewonnen.

Der Spanier feierte bei der dreitägigen Murcia-Rundfahrt am Wochenende zwei Etappensiege und verwies damit Jerome Coppel aus Frankreich und den Russen Denis Mentschow auf die Plätze. Nach den Erfolgen auf der zweiten Etappe am Samstag und beim abschließenden Zeitfahren am Sonntag lag der Kapitän des Saxo-Bank-Teams elf Sekunden vor Coppel und 15 vor Mentschow. Contador, der im Februar vom Dopingverdacht vorläufig freigesprochen worden war, bestritt in Südostspanien seine zweite Rundfahrt 2011.

Der Weltverband UCI kann bis 24. März gegen den Doping-Freispruch vorgehen. Diesen Termin verkündete UCI-Präsident Pat McQuaid am Samstag in Paris. Der spanische Verband hatte Contador am 15. Februar vom Vorwurf des Dopings mit dem Kälbermastmittel Clenbuterol freigesprochen. Dagegen kann die UCI innerhalb eines Monats Berufung beim Sportgerichtshof CAS einlegen. Weil die Unterlagen aus Spanien aber erst am 24. Februar bei der UCI eingegangen seien, habe der Verband knapp drei weitere Wochen Zeit für die Entscheidung, so McQuaid.

Doping: Die merkwürdigsten Ausreden

“Das ist ein sehr schwieriger Fall für den Radsport“, sagte der Ire, der andeutete, den gesamten Zeitraum bis 24. März auszureizen. UCI-Anwälte werden am Montag mit der Durchsicht der Papiere beginnen.

Der dreimalige Tour-de-France-Sieger Contador hatte den Freispruch mit der Behauptung erreicht, das Clenbuterol durch den Verzehr von einem verseuchten Steak zu sich genommen zu haben. Der 28-jährige Spanier war während der Tour im Vorjahr positiv getestet worden. Experten bezweifeln die Theorie. Nach der UCI hat auch die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA drei Wochen Zeit, gegen die Entscheidung vorzugehen.

dpa

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