Leverkusen vergibt nach Nullnummer Gruppensieg

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War nach der Nullnummer in Lissabon sichtlich enttäuscht: Leverkusens Stefan Kießling.

LISSABON - Nach der trostlosen Nullnummer in Lissabon muss Bayer Leverkusen im Achtelfinale der Champions mit einem ganz dicken Brocken rechnen. Für Sportdirektor Rudi Völler war es ein "schlechtes Spiel". Und in der Bundesliga kommt am Sonntag Borussia Mönchengladbach.

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Karim Bellarabi haderte nach dem verschenkten Gruppensieg nicht lange mit dem Schicksal. "Alle, die jetzt im Achtelfinale kommen, werden schwere Gegner sein", sagte der Stürmer von Bayer Leverkusen nach dem enttäuschenden 0:0 bei Benfica Lissabon. "Aber wir werden uns auf alle gut vorbereiten." Mit ihrer trostlosen Nullnummer hat die Werkself den möglichen Gruppensieg in der Champions League noch aus der Hand gegeben.

Nun muss die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt bei der Achtelfinal-Auslosung am kommenden Montag mit einem ganz dicken Brocken rechnen. Der verärgerte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler sprach bereits zur Halbzeit von der "schlechtesten Leistung" seiner Mannschaft in der Königsklasse. In der 90. Minute sah Ömer Toprak zu allem Überfluss die Gelb-Rote Karte. Vor nur rund 10.000 Zuschauern im Estadio da Luz blieb der Bundesliga-Vierte den Nachweis internationaler Klasse vor allem in der Offensive schuldig.

Drei Tage nach dem kräftezehrenden Bundesliga-Spiel beim FC Bayern (0:1) setzte Schmidt mit fünf Veränderungen im Team voll auf Rotation - und verzockte sich damit gründlich. "Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt. Die Kompromisslosigkeit, die wir beim Verteidigen gezeigt haben, haben wir vor dem gegnerischen Tor nicht umgesetzt", analysierte der Trainer im TV-Sender Sky. Nun muss es die Mannschaft in der K.o.-Runde so nehmen, wie es kommt.

"Auch als Gruppensieger hätten wir auf den FC Barcelona oder Paris St. Germain treffen können", meinte Schmidt. Einen Tag vor der Auslosung steht Bayer in der Bundesliga vor der nächsten großen Herausforderung - Borussia Mönchengladbach kommt am Sonntag zum Spitzenspiel. Doch der Champions-League-Achtelfinalist Leverkusen will auch in der Liga noch für Furore sorgen. "In den Bundesliga-Spielen wollen wir vor der Winterpause noch so viele Punkte sammeln, wie es geht", sagte Bellarabi. - dpa

Quelle: wa.de

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