BMW International Open

Kaymer startet glänzend - Els führt

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Ernie Els

München - Martin Kaymer jagt British-Open-Champion Ernie Els: Der ehemalige Weltranglistenerste aus Mettmann spielte zum Auftakt der 25. BMW International Open in München Eichenried eine glänzende 64er-Runde.

Damit lag Martin Kaymer nur einen Schlag hinter dem Südafrikaner Els auf Platz zwei. „Ich habe mir sehr viel Druck im Vorfeld gemacht, die Erwartungen waren hoch“, sagte Kaymer nach seinem gelungenen Start.

Neun Birdies bei nur einem Bogey - Kaymer begeisterte die 12.500 Zuschauer bei heißen Temperaturen und freute sich über eine „schöne Runde.“ Aber auch Els spielte auf Fairways und Grüns meisterlich auf. Der 43-Jährige setzte als Frühstarter mit einer bärenstarken 63 zu Beginn der Auftaktrunde an die Spitze des einzigen Europa-Tour-Turniers auf deutschem Boden - dicht gefolgt von Kaymer sowie den schlaggleichen Matthew Baldwin (England), Alex Noren (Schweden) und Robert-Jan Derksen (Niederlande).

Els war dementsprechend zufrieden. „Es ist gut, wenn du mit einem niedrigen Score beginnst. Das nimmt mir etwas den Druck für die restlichen Turniertage“, sagte der viermalige Major-Gewinner.

Ernie Els, der wegen seines leicht aussehenden Schwungs auch The Big Easy genannt wird, hatte in der Vorwoche bei der US Open in Ardmore/Pennsylvania Platz vier belegt und die gute Form mit über den Atlantik gebracht. Sieben Birdies und ein Eagle an Loch 6 waren die stattliche Ausbeute des Weinbauern aus dem Süden des afrikanischen Kontinents. „Auch wenn ich jetzt führe, bedeutet das für Sonntag noch gar nichts. Aber es ist trotzdem schön, wenn man gleich mit der Jagd beginnt“, sagte Els.

Auch die deutschen Profis neben Kaymer kamen bei der Jubiläumsausgabe bei Sonnenschein auf dem Platz in Eichenried gut aus den Startlöchern. Der Ratinger Marcel Siem spielte eine 67 und lag damit auf Platz 19. Auch Bernd Ritthammer (Nürnberg), Christoph Günther (Oberammergau) und Maximilian Kieffer (Düsseldorf) dürfen mit jeweils 68 Schlägen auf den Cut hoffen. „Ich bin nicht hundertprozentig zufrieden. Man sieht an den Ergebnissen, dass der Platz heute relativ einfach zu spielen war“, sagte Siem, der in diesem Jahr in Marokko seinen insgesamt dritten Tour-Sieg gefeiert hatte.

Aber er mache sich selbst auf dem Platz das Leben schwer. „Gerade auf den ersten Bahnen habe ich gemerkt, dass ich mich hier ziemlich unter Druck setze. Vor diesem Hintergrund ist die 67 noch in Ordnung“, sagte Familienvater Siem, dem vor allem das Bogey an der 8 „wehgetan“ hatte. „Denn ein Score von minus 6 wäre okay gewesen. Mehr hätte ich nicht verdient gehabt“, so der Rheinländer.

Der als „Wundergolfer“ bezeichnete 15-jährige Dominic Foos hatte derweil auf der ersten Runde mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Mit 78 Schlägen muss der Gymnasiast aus Karlsruhe um den Cut bangen. Noch schlechter lief es für Nicolas Meitinger (Köln/80 Schläge) und Constantin Schwierz (München/85).

Moritz Lampert (Sandhausen) kam mit einer 70 ins Klubhaus, Alex Cejka (München) benötigte einen Schlag mehr. Dennis Küpper (Krefeld) und Maximilian Röhrig (Frankfurt/Main) spielten eine 72, Sebastian Heisele (Dillingen) eine 74. Florian Fritsch (München) musste sich mit einer 75er-Runde begnügen.

sid

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