Kathrin Müller aus Voßwinkel auf Platz drei

Auf Plätzen eins und zwei: Katrin Eckermann hängt die Konkurrenz ab

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Balve - Es war ganz klar ihr Tag. Schier mühelos überwand Katrin Eckermann die 15 Sprünge, die Parcoursbauer Frank Rothenberger zum Meisterschaftsauftakt der Springreiterinnen am Freitag beim Balve Optimum aufgebaut hatte.

Am Ende konnte da keiner mithalten. Katrin Eckermann zählt somit als absolute Topfavoritin auf den Sieg bei der Deutschen Meisterschaft der Springreiterinnen. Die Entscheidung fällt am Samstag.

Sie strahlte über das ganze Gesicht. Als sie als drittletzte Reiterin mit ihrem zweiten Pferd F.C. Okarla in den Parcours ritt, war bereits klar, dass sie eine Top-Platzierung sicher hatte. Denn bis zu diesem Moment führte Eckermann noch mit ihrem ersten Pferd, der Stute Caleya. 

Hier gibt es das Ergebnis im Überblick

Der anspruchsvolle Parcours lag der Reiterin aus Kranenburg. Mühelos fand sie die nahezu perfekte Linie, traf alle Distanzen und zeigte eine schnelle Runde. Am Ende überbot sie sich selbst mit mehr als einer Sekunde Vorsprung. Dritte wurde Kathrin Müller auf ihrer Stute Felitia. 

Für die junge Reiterin aus Voßwinkel war es quasi ein Heimspiel. Entsprechend groß war der Applaus des Publikums nach ihrer fehlerfreien Runde. 

Nicht ganz so gut lief es für einige andere Topfavoriten. Simone Blum, im Vorfeld hoch gehandelt, hatte am Ende gleich zwei Fehler und schaffte damit nicht einmal mehr den Sprung in die besten 30, die am Samstag im Finale antreten werden. Im vergangenen Jahr siegte Blum bei den Herren, 2016 holte sie den Titel bei den Damen. 

Optimum: Zeitplan und alle Ergebnisse gibt es hier 

Vorjahressiegerin Laura Kalphake konnte sich ebenfalls nur mit einem Pferd fürs Finale qualifizieren. Mit Bantou Balou blieb sie fehlerfrei und belegte Rang 21. 

Mitfavoritin Jörne Sprehe hatte noch mehr Pech. Sie stürzte von ihrem Clueso, nachdem er verweigerte. Mit ihrem zweiten Pferd Solero wurde sie 26. Konnte sich also noch knapp für das Finale qualifizieren, das die Lokalmatadorin Elisabeth „Püppi“ Kruse verpasste. 

Die Entscheidung im Wettkampf um den Meistertitel fällt am Samstag. Dann werden die Karten unter den 30 teilnehmenden Damen neu gemischt. Zu den absoluten Topfavoriten wird dann auch Eva Bitter zählen, die die Einlaufprüfung als Achte beendete. Bereits sechs Mal holte sie sich den Titel.

Von Lydia Schmitz-Machelett

Quelle: wa.de

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