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Baby-Boom im Biathlon - Drei Athletinnen erwarten Nachwuchs

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Von: Tobias Ruf

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Biathlon: Justine Braisaz-Bouchet gewinnt olympisches Gold im Massenstart und feiert ihren größten Karriere-Erfolg.
Biathlon: Justine Braisaz-Bouchet gewinnt olympisches Gold im Massenstart und feiert ihren größten Karriere-Erfolg. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Hendrik Schmidt

Im Biathlon gibt es drei prominente Damen, die in der kommenden Saison nicht im Weltcup zu sehen sein werden. Die Entwicklungen und Voraussetzungen der werdenden Mütter sind gänzlich unterschiedlich.

Albertville - Das Aufgebot im Biathlon-Weltcup 2022/23 bei den Damen wird in veränderter Form daherkommen. Drei Athletinnen erwarten ein Kind. Eine wird ihre Karriere beenden, eine kündigte bereits ihr Comeback an und eine ist derzeit ohnehin nicht startberechtigt.

Nach elf Jahren im Weltcup verkündete Franziska Hildebrand unter der Woche überraschend ihren Rücktritt. Bei der Biathlon-Sommer-WM in Ruhpolding war die 35-Jährige noch an den Start gegangen, jetzt geht eine lange und erfolgreiche Laufbahn zu Ende.

Biathlon: Französische Olympiasiegerin erwartet erstes Kind

„Es ist Zeit für ein neues Kapitel: Ich werde Anfang kommenden Jahres Mutter und bin glücklich, dass das der Grund ist, warum meine Zeit im Leistungssport endet“, sagte Hildebrand über Social Media.

Neben der deutschen Biathletin ist auch eine französische Olympiasiegerin in freudiger Erwartung. Justine Braisaz-Bouchet bekommt ihr erstes Kind und wird an der im November startenden Biathlon-Saison nicht teilnehmen.

Die 26-Jährige gewann im Februar Gold im Massenstart bei den Olympischen Winterspielen in Peking, der kommende Biathlon-Weltcup wird ohne Braisaz-Bouchet stattfinden.

Auf Instagram dankte sie all ihren Partnern, Fans und Unterstützern. Zudem versah sie ihren Post mit den Worten: „Wir sehen uns im nächsten Jahr in den Biathlon-Stadien dieser Welt“. Damit ist klar, dass die Französin nach ihrer Babypause in den Weltcup zurückkehren wird.

Biathlon: Sola wird Mutter, darf aber ohnehin nicht starten

Die Dritte im Baby-Bunde ist Hanna Sola (26). Die Athletin aus Belarus wird ebenfalls zum ersten Mal Mutter und nimmt damit eine Auszeit vom Biathlon.

Die Voraussetzungen bei Sola sind unterschiedlicher Natur wie bei Braisaz-Bouchet und Hildebrand. Aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sind alle Athleten aus Belarus und Russland für offizielle Biathlon-Wettbewerbe unter dem Dach des Weltverbandes IBU nicht startberechtigt.

Ob die Startsperre auch für den Biathlon-Weltcup 2022/23 gilt, wird ab dem 15. September auf dem IBU-Kongress in Salzburg entschieden. Ein entsprechender Antrag wurde bereits eingereicht, die Verlängerung der Sperre gilt als wahrscheinlich.

Quelle: chiemgau24.de

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