Niederlage für Atlanta im NBA-Gipfel - Nowitzki stark

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Stephen Curry springt zwischen Atlantas Al Horford (l) und Kent Bazemore durch zum Korb. Foto: Monica Davey

Auch für Dennis Schröder läuft in der NBA nicht immer alles nach Plan. Im Topspiel gab es für den Nationalspieler mit den Hawks eine herbe Klatsche. Dirk Nowitzki arbeitet derweil bereits an seiner Playoff-Form - mit Erfolg.

Oakland (dpa) - Kurz vor den NBA-Playoffs sind Dennis Schröder und den Atlanta Hawks die Grenzen aufgezeigt worden. Im Topduell zwischen dem besten Basketball-Team im Westen und der stärksten Mannschaft des Ostens kassierten die Hawks bei den Golden State Warriors eine herbe 95:114-Niederlage.

"Wir haben einfach nicht gut gespielt", meinte Atlantas Trainer Mike Budenholzer nach der Partie. "Immer wenn du gegen ein Team mit einem besseren Rekord spielst, wirst du getestet und herausgefordert. Du willst diesen Test bestehen, doch das ist uns heute leider nicht gelungen."

Auch Schröder ging mit seinem Teamkollegen zusammen unter. Der Point Guard traf nur einen seiner zwölf Versuche aus dem Feld und musste sich am Ende mit acht Punkten zufriedengeben. Bei den Warriors, die mit 54 Siegen und 13 Niederlagen weiter die beste Bilanz der Liga haben, kam Superstar Stephen Curry auf 16 Punkte und zwölf Assists. Weil die Hawks sich in der Defensive oft auf Curry konzentrierten, blieben Freiräume für dessen Teamkollegen. Diese nutzte vor allem Harrison Barnes und war mit 25 Zählern bester Schütze.

Im Hinspiel hatten Schröder und Co. die Warriors noch mit 124:116 besiegt. Nun nahm Golden State eindrucksvoll Revanche. "Wir wollten sie heute unbedingt schlagen, weil sie uns vorher in Atlanta die Grenzen aufgezeigt haben", sagte Curry. "Es hat Spaß gemacht."

Grund zur Freude hatten auch Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks. Gegen die Orlando Magic kamen die Texaner zu einem 107:102-Heimsieg und feierten den dritten Erfolg in Serie. Nowitzki glänzte mit 25 Punkten und war damit bester Werfer. "Ich hatte heute einen guten Rhythmus", sagte der Würzburger. "Die Arbeit mit Holger zahlt sich aus."

Nowitzkis Mentor Holger Geschwindner war vor einigen Tagen wieder in die USA geflogen und legt seitdem Sonderschichten mit Deutschlands Basketball-Superstar ein. Nowitzki will mit Beginn der Playoffs am 18. April unbedingt in Topform sein. "Es sind nur noch 13 Spiele, die werden jetzt wie im Flug vergehen", sagte der 36-Jährige. Die Mavs festigten mit dem Sieg ihren sechsten Platz im Westen.

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