Pokalsieger schlägt Meister

ALBA gewinnt Champions Cup gegen Bamberg

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Berlins David Logan (l.) setzte sich mit ALBA beim Champions Cup gegen die Brose Baskets Bamberg, hier mit Rakim Sanders, durch.

Berlin - ALBA Berlin hat zum zweiten Mal den Champions Cup der Basketball Bundesliga gewonnen. Der Pokalsieger setzte sich am Samstagabend in eigener Halle gegen den deutschen Meister durch.

ALBA Berlin hat zum zweiten Mal den Champions Cup der Basketball Bundesliga gewonnen. Der Pokalsieger setzte sich am Samstagabend in eigener Halle gegen den deutschen Meister Brose Baskets Bamberg mit 79:78 (38:37) durch und feierte damit eine gelungene Generalprobe für die in der kommenden Woche beginnende Saison. Vor 9154 Zuschauern waren die beiden Neuzugänge David Logan und Leon Radosevic mit je 16 Punkten die besten Werfer bei den Berlinern. Bei den Bambergern, die den Champions Cup zuvor dreimal in Serie gewonnen hatten, kam Rakim Sanders auf 19 Punkte.

Für Titelverteidiger Bamberg beginnt die Saison bereits am Mittwoch gegen den Mitteldeutschen BC. ALBA muss noch bis zum Sonntag auf das erste Punktespiel warten, weil die Auftaktpartie gegen die EWE Baskets Oldenburg verschoben wurde. Die Niedersachsen sind in der Qualifikation zur Euroleague beschäftigt. Die Berliner starten daher erst am 6. Oktober bei den Artland Dragons in die Spielzeit 2013/14.

Obwohl beide Teams den Champions Cup zuvor lediglich als letzten Formtest vor der in der kommenden Woche beginnenden Saison bezeichnet hatten, schenkten sich die Dauerrivalen nichts. Von Beginn an entwickelte sich ein sehr intensives Spiel, in dem die Berliner die meiste Zeit vorne lagen. Das völlig neu formierte Team von Trainer Sasa Obradovic setzte sich gegen Ende des ersten Viertels auf sieben Zähler ab (24:17) und zeigte einige vielversprechende Ansätze.

Vor allem US-Boy Logan überzeugte bei seinem ersten Pflichtspiel für die Hauptstädter und deutete an, dass er bei ALBA die ihm zugedachte Rolle des Führungsspielers ausfüllen kann. Die Bamberger ließen sich aber nicht abschütteln und spielten immer wieder ihre Routine aus. Neben den etablierten Kräften wie Casey Jacobsen oder Anton Gavel glänzte auch Neuzugang Sanders, der vor der Pause mit zehn Zählern bester Schütze war. Zur Halbzeit führte ALBA daher lediglich mit einem Punkt (38:37).

Im dritten Viertel schien die Partie zugunsten der Franken zu kippen. Topstar Anton Gavel fand nun auch offensiv seinen Rhythmus, Bamberg ging mit 55:50 in Front. Doch zwei Dreier von Akeem Vargas und David Logan sorgten dafür, dass die Berliner wieder mit einer Ein-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt gingen (56:55). Diese bauten sie im letzten Viertel weiter aus. Dennoch wurde es am Ende noch einmal dramatisch. Sechs Sekunden vor dem Ende sorgte Logan für die entscheidenden beiden Punkte. Sharrod Ford vergab mit der Schlusssirene die letzte Chance zum Bamberger Sieg.

dpa

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