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In die Wüste geschickt (7): ... noch ein paar Reise-Infos

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Zum Abschluss noch ein paar nützliche Reise-Infos für Katar, das Land der Fußball-WM 2022.

Von Jens Greinke

Emir: Herrscher des Landes. Hat eine Lieblingsfrau und mehrere andere. Erhöht die Beamten-Gehälter im Lande gerne mal um 80 Prozent. Ziemlich beliebt.

Scheich: Ursprünglich Stammes-Oberhaupt bei den Beduinen. Ältester, Würdiger, Verehrter. Heute ein Titel für führende Personen des geistlichen und geistigen Lebens. Kauft gerne große Aktienpakete, Fußball-Klubs oder andere schöne Dinge.

Falke: Seit 2000 Jahren beliebtes Haustier und Prestige-Objekt. Kann bis zu 100 000 Euro kosten.

Dromedar: Streng genommen einhöckriges Kamel. Der gutmütige Blick kann täuschen. Wenn es beim Wassersuchen in der Wüste scheitert, wird es übrigens geschlachtet und unter anderen zu Wasserschläuchen verarbeitet.

Spritpreise: Vernachlässigeenswert. Benzin wird zum Selbstkosten-Preis abgegeben. Zwei halbe Liter Bier sind in Deutschland fast teurer, als einmal Volltanken. Derzeitiger Literpreis: 20 Euro-Cent.

Alkohol: Schwerer zu finden als ein Gasfeld. Nur einige lizensierte Klubs und Bars schenken Alkohol aus. Reisepass oftmals zum Eintritt notwendig. Nur ein Geschäft in Doha hat die Lizenz, um Alkohol zu verkaufen: An Katarer, die eine Lizenz haben, um Alkohol zu kaufen.

Fußballstadien: Die, die bereits existieren, sind meist höchstmodern und hochwertig ausgestattet. Oft mit klimatisierten Spielfeldern und Tribünen. Ca. zehn weitere werden bis zur WM 2022 gebaut, alle im näheren Umkreis von Doha oder in Doha selbst.

Verkehr: 24 Stunden in Betrieb. Unerträglich.

Baustellen: 24 Stunden in Betrieb. Unerträglich.

Sonne: Gut 360 Tage in Betrieb. Jährlich. Herrlich.

Fotografieren: Gefährlich, Gefängnis droht! Keine öffentlichen oder religiösen Gebäude, keine Frauen, schon gar keine Kinder. Keine Militär-Anlagen, noch nicht einmal Gasrohre in der Wüste. Also eigentlich gar nichts.

Ma'as-salama! (Auf Wiedersehen)

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