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In die Wüste geschickt (1): Eine etwas andere Reise

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So eine Reise in die Wüste ist etwas Außergewöhnliches. Nicht nur, weil einen der Taxifahrer, der einen morgens um Sechs zum Bahnhof bringen soll, recht seltsam anschaut, wenn man ruft:„Halt, stopp, noch nicht losfahren. Ich habe meine Sonnenbrille vergessen.“ Während draußen Sturmtief Ulli tobt.

Von Jens Greinke

Jens Greinke WA
Berichtet aus Katar: Jens Greinke

Neben einer Sonnenbrille waren für diese Fahrt einige Papiere zu beschaffen. Auf die Frage, ob ein isrealischer Stempel im Reisepass ein Problem sei, gluckste die Dame vom Reisebüro: „Aber ja doch!“ Ich hatte gleich zwei Stempel aus dem gelobten Land im Pass.

Wie jeder weiß, ist so ein Dokument nicht mal eben mir nichts dir nichts gemacht. „Außer, Sie zahlen eine Expressgebühr“, wie die nette Dame vom Amt gut gelaunt sagte. Zusätzlich zu der Gebühr für den neuen Pass natürlich. Zudem ist ein internationaler Führerschein notwendig, will man in der Wüste einen Leihwagen bewegen. „Aber da brauchen Sie erst mal einen neuen normalen Führerschein“, sagte das Fräulein vom Amt, als ich ihr meine graue Pappe hinhielt. „Bis zum 4. Januar? Geht auch nur mit Expresszuschlag.“ Zweimal Express, ein neuer Pass, ein neuer Führerschein und ein internationaler Führerschein – macht ingesamt rund 150 Euro. „Sie können mit EC-Karte zahlen!“

Immerhin: Bei Einreise und Mietwagenabholung gab es keine Scherereien. Auch ansonsten war die Ankunft in Doha wie erwartet: trocken und warm. Ich werde mich nun unverzüglich um ausreichend Wasservorräte kümmern. Es ist immer wichtig, gut vorbereitet zu sein.

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