Horst Heldt: Keine Zeit für Sentimentalitäten

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Schalkes Sportchef Horst Heldt.

GELSENKIRCHEN - Für Schalkes Manager Horst Heldt ist das kommende Bundesligaspiel am Samstag beim VfB Stuttgart eine Reise in die eigene Vergangenheit, wie der Verein auf seiner Homepage berichtet. Doch der Sportchef blickt auch mit einem Auge in die Zukunft.

Vor seinem Dienstantritt auf Schalke war Horst Heldt vier Jahre lang Sportdirektor des VfB, für die der 43-Jährige zudem von 2003 bis 2006 als Profi auflief. Zeit für Sentimentalitäten hat er aber nicht, heißt es in dem Interview auf der Schalke-Internetseite. Sein Ziel ist es, mit etwas Zählbarem im Gepäck zurück ins Revier zu reisen. „Ich erwarte, dass unser Team eine ähnlich gute Leistung wie zuletzt gegen Mainz bringt“, sagt der Manager. „In Stuttgart gab es in der Vergangenheit nicht viel zu holen für uns, das wollen wir ändern. Für unsere Ausgangsposition in der Bundesliga wäre es wichtig, beim VfB zu punkten.“

Niederländer Stevens und Huntelaar beschäftigen Heldt

Auch wird Heldt ein Wiedersehen mit Schalkes Jahrhundert-Trainer Huub Stevens feiern dürfen. Die Schwaben werden seit rund einer Woche (wieder) von dem Niederländer betreut. „Wenn man das Geschehen an den vergangenen Tagen verfolgt hat, erkennt man auch als Außenstehender schnell, dass Huub dort alles im Griff hat“, erklärt Heldt. „Mit dem Sieg in Freiburg hat Huub mit seiner Mannschaft direkt ein Zeichen gesetzt.“

Doch auch ein anderer Niederländer wird wird Horst held weiter ein Thema sein. Klaas-Jan Huntelaar soll nach dem Geschmack von des Managers noch lange auf Schalke bleiben. Das Arbeitspapier des Torjägers läuft am Saisonende aus. “Noch vor Weihnachten solle es das nächste Treffen geben, verrät er. Der Angreifer habe eine enorme Torquote, die für sich spreche. Daher sei er ein sehr wichtiger Spieler, so Heldt.

Auch Neuverpflichtungen sind ein Thema

Auch mögliche Neuverpflichtungen beschäftigten Heldt zuletzt, der bezüglich des Kaders in regelmäßigem Kontakt mit Chef-Trainer Roberto Di Matteo steht, heißt es von Seiten des Vereins. „Wir machen uns natürlich Gedanken, aber es gibt noch einige offene Fragen“, sagt der 43-Jährige.

Quelle: wa.de

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