SCHALKE 04 Gegen Mönchengladbach soll der dritte Platz zementiert werden

Schalke will Platz drei zementieren

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Max Meyer ist angeschlagen, wird aber spielen können.

GELSENKIRCHEN - Jens Keller kam auf die Frage, ob er dem BVB in seinem Spiel gegen Bayer Leverkusen die Daumen drücke, ein wenig in die Zwickmühle. „Es ist schlecht, wenn man das als Schalke-Trainer sagt, oder?“, stellte der 43-Jährige eine eher rhetorische Frage. Und rettete sich schließlich mit der Aussage: „Es ist von Vorteil, wenn die Mannschaften unter uns nicht punkten.“

Von Jens Greinke

Seit der 1:3-Niederlage beim VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende ist die Spannung in Gelsenkirchen wieder etwas gestiegen, was die direkte Qualifikation für die Champions League angeht. Der Vorsprung auf Bayer Leverkusen beträgt vier, der auf den VfL Wolfsburg fünf Punkte – rein rechnerisch ist also drei Spieltage vor Saisonende noch nichts klar. Weshalb es für Schalkes Manager Horst Heldt wichtig wäre, „den dritten Platz zu zementieren“. Keller weist mathematisch korrekt zwar darauf hin, dass sein Team selbst im Falle einer Niederlage im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag (17.30 Uhr) Dritter bleiben würde. Doch ein Nervenkitzel bis zum letzten Spieltag hält Heldt nicht für wünschenswert.

Die Lippewelle berichtet am Sonntag ab 17 Uhr live von dem Spiel. Reporter ist Marko Varchmin. Zum Webradio.

Dass die Personalsituation weiterhin extrem angespannt ist, kann Jens Keller mittlerweile nicht mehr aus dem Konzept bringen. Der Schalker Coach muss seit Monaten seine Improvisations-Künste zeigen, und so nahm er zumindest äußerlich gelassen hin, dass gestern Klaas-Jan Huntelaar und Max Meyer das Training abbrechen mussten. Während sich Meyer laut Keller „die Hüfte ein wenig verdreht hat“, aber bis Sonntag wieder hergestellt sein sollte, ist das Ausfall-Risiko bei Huntelaar offenbar ungleich höher. Der niederländische Torjäger beklagt eine Rachenentzündung und wird medikamentös behandelt.

Derweil haben sich die Wogen um den Discotheken-Ausflug von Felipe Santana und Sead Kolasinac offenbar geglättet. Die beiden Schalker Profis waren am vergangenen Dienstag bis 3 Uhr morgens in einem Kölner Szene-Club einigen ihrer Arbeit kontraproduktiven Tätigkeiten nachgegangen – und hatten sich dabei dummerweise auch noch fotografieren lassen. Keller berichtete nun, dass „wir intern klare Worte gefunden haben und die Geschichte gemaßregelt haben“. Auch Heldt unterstrich noch einmal, „dass das der falsche Zeitpunkt und die falsche Uhrzeit war“, also: „Alles andere als förderlich.“ Die Geschichte sei aber besprochen und offenbar mit einer Geldstrafe sanktioniert worden. Sowohl Heldt als auch Keller erwarten von den beiden nun „die entsprechende Reaktion auf dem Platz“.

Quelle: wa.de

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