Schalkes Personalnot wächst

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Kevin-Prince Boateng.

GELSENKIRCHEN - Die Personalmisere ist derzeit das Hauptthema rund um das Berger Feld. Die Hauptrollen in diesem Drama spielen Klaas-Jan Huntelaar und Kevin-Prince Boateng.

Von Jens Greinke

Die obligatorische Pressekonferenz des FC Schalke 04 vor einem Spieltag folgt zumindest vom Auftakt her meist dem selben Muster. Der Reporter einer regionalen Sportzeitung eröffnet die Gesprächsrunde stets mit der profanen Frage nach dem personellen Stand. 48 Stunden vor dem nächsten Meisterschaftsspiel beim Eintracht Braunschweig (Samstag, 15.30 Uhr) war dies eine sehr interessante Fragestellung. Und Trainer Jens Keller musste bei der Antwort weit ausholen.

Während sich der niederländische Nationalstürmer Klaas-Jan Huntelaar nach achtwöchiger Pause am vergangenen Montag erneut eine Verletzung am Innenband des Knies zugezogen hatte und nun sogar bis zum Winter ausfällt, ist auch der Einsatz von Kevin-Prince  Boateng weiter fraglich. Der 26-Jährige befand sich während der zweiwöchigen Länderspielpause zur Behandlung seines linken „Problem-Knies“ in München. Zwar sieht es laut Schalke-Manager Horst Heldt „tendenziell ganz gut“ aus, doch ist ein Einsatz von Boateng in Braunschweig fraglich.

Zudem sieht sich Heldt mittlerweile mit der Frage konfrontiert, ob er mit der Verpflichtung des gebürtigen Berliners nicht ein allzu großes Risiko eingegangen ist. Was Heldt ein wenig schmallippig verneint und dabei auf die regelmäßigen Einsatzzeiten Boatengs bei seinem vormaligen Klub AC Mailand hinweist. Während es in der Schalker Offensive ziemlich eng wird, würde ein weiterer möglicher Ausfall wahrscheinlich gut abgefedert werden: Für Keeper Timo Hildebrand, der sich einen Hexenschuss zugezogen, steht Ralf Fährmann parat.

Quelle: wa.de

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