Nach Kritik des Ex-Trainers

Naldo kontert Weinzierl: "Er soll die Klappe halten"

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Schalkes Naldo ist enttäuscht von Ex-Coach Markus Weinzierl.

Schalkes Abwehr-Routinier Naldo wollte die Worte seines ehemaligen Trainers Markus Weinzierl nicht auf sich sitzen lassen und konterte. Dabei gibt er ihm noch einen Rat mit auf dem Weg.

Freiburg - Nein, das wollte Naldo nicht auf sich sitzen lassen. Es war nicht die Tatsache, dass Naldo bei Schalkes 0:1-Niederlage beim SC Freiburg auf der Bank Platz nehmen musste - nachdem er in der Vorsaison keine Sekunde verpasst hatte. Es waren die Worte seines Ex-Trainers Markus Weinzierl, die ihn auf die Palme brachten.

"Ich finde das respektlos", sagte der Brasilianer. Weinzierl, der den Brasilianer in seinem Jahr bei den Knappen "immer unterstützt" habe, hatte bei Sky gesagt: "Es ist die Frage, ob es zukunftsträchtig ist, nur defensiv zu denken beziehungsweise das Spiel auf einen 36-Jährigen zuzuschneiden."

Dabei passte es dem Abwehr-Routinier überhaupt nicht, dass Weinzierl in diesem Zusammenhang nur von einem 36-Jähirgen sprach. "Er muss auch einen Namen sagen – so wie ich jetzt seinen sage: Markus Weinzierl. Ich habe auch einen: Ronaldo Aparecido Rodrigues, genannt Naldo", erklärte der Abwehrspieler.

"Es war ein Schock für mich"

Doch auch das Argument, Schalkes aktueller Coach Domenico Tedesco richte sein System auf Naldo aus, wollte er nicht auf sich sitzen lassen. "Ich habe zwölf Jahre lang Viererkette gespielt, das ist überhaupt kein Problem für mich", sagte er: "Ich nehme Kritik gerne an und rede nicht über andere. Es war ein Schock für mich, als ich das gelesen habe."

Schalke am Boden: Auch gegen Freiburg ist nichts zu holen

Ohnehin wunderte er sich, dass sich Weinzierl noch so sehr mit der Situation auf Schalke beschäftige: "Er soll sich an die eigene Nase fassen. Er muss einfach die Klappe halten, selbst wieder einen Job finden und uns machen lassen."

In der Saison 2016/17 waren die Königsblauen unter Weinzierl mit fünf Niederlagen in die Saison gestartet und hatten einen Negativ-Rekord aufgestellt, den Schalke mit der Pleite in Freiburg nun eingestellt hat. Am Ende wurden die Knappen Zehnter und verpassten die Europa League. Im Sommer darauf wurde Weinzierl durch Tedesco ersetzt.

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Quelle: wa.de

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