Es war nicht Schalke

Stevens' überraschendes Geständnis: Das war früher sein Lieblingsverein

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Schalkes Jahrhunderttrainer Huub Stevens.

Huub Stevens hält es für unwahrscheinlich, auf die Trainerbank zurückzukehren. Dazu verriet Schalkes Jahrhundertcoach seinen damaligen Lieblingsklub.

Gelsenkirchen - Schalkes Jahrhunderttrainer Huub Stevens hat eine Rückkehr auf die Trainerbank im Profi-Fußball einmal mehr zumindest als unwahrscheinlich eingestuft. "Natürlich denke ich manchmal, du könntest noch, aber ich muss es nicht mehr", sagte der 65-Jährige im Podcast "Lieber Fußball" von Sport1: "Natürlich gab und gibt es Angebote. Aber ich will noch etwas vom Leben haben. Das Leben wird immer kürzer und kürzer."

Sein Retter-Einsatz als Interimscoach auf Schalke in der vergangenen Saison sei zudem sehr aufreibend gewesen. "Ich habe in den drei Monaten auf Schalke sechs Kilo abgenommen", erzählte er: "Es war natürlich ein Risiko, das ich eingegangen bin. Als Jahrhunderttrainer, der dort wieder vor der Mannschaft steht. Einer Mannschaft, die er nicht zusammengestellt hat, die verunsichert war. Und dann läufst du gegen Sachen an, mit denen du als älterer Trainer nicht mehr so viel zu tun hast, da die Spieler heutzutage anders aufgewachsen sind. Das war viel schwieriger, auch nervlich."

Dazu berichtete, welchen Einfluss auf die Entscheidung hatte, David Wagner als neuen Coach der Königsblauen zu verpflichten: "Ich kenne David noch von der Zeit, als er Spieler war. Ich habe auch seine Trainerkarriere verfolgt, wie er in England gearbeitet hat. Jochen (Schneider, Anm. d. Red.) kam dann und hat mir das vorgelegt und da habe ich gesagt: ‚Jochen, ich denke, das passt. Aber die Mannschaft ist nicht so einfach.‘"

Stevens über Wagner: "Er hat mich zuerst in Ruhe gelassen"

Wagner habe daraufhin gewartet "bis klar war, dass wir in der Bundesliga bleiben. Er wusste, wie schwierig das war, auch für mich", erklärte Stevens: "Er hat mich zuerst in Ruhe gelassen und dann hat er sich gemeldet. Er hat in Gelsenkirchen im selben Hotel gewohnt wie ich und dann haben wir uns getroffen in seinem Zimmer und haben natürlich über die Situation gesprochen."

Zudem verriet der Niederländer, der in Deutschland außer dreimal Schalke auch Hertha BSC, den 1. FC Köln, den Hamburger SV, 1899 Hoffenheim und zweimal den VfB Stuttgart trainierte, dass er einen unerfüllten Traum hatte: Den, einmal Borussia Mönchengladbach zu trainieren.

"Mein Lieblingsverein früher war Mönchengladbach, damals mit Netzer und den super Spielern, die sie hatten. Schade, dass ich dort nie gearbeitet habe", sagte er: "Es hat mal Kontakt gegeben. Das war nach meiner Zeit in Berlin, bevor ich Köln-Trainer geworden bin. Aber das ist dann doch nicht so gekommen."

dpa/WA

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Quelle: wa.de

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