Schalker Vorfreude auf das Spiel gegen Stuttgart

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Raúl ▪

GELSENKIRCHEN ▪ Huub Stevens kam gut gebräunt und bester Laune in die erste Pressekonferenz vor dem Start der Bundesliga-Rückrunde. Der Trainer des FC Schalke 04 schien sich darüber zu freuen, dass es endlich wieder losgeht.

Und dass er die vielen, oft freudlosen Trainingseinheiten während der Winterpause, in denen es vor allem darum ging, die körperliche Fitness der Spieler wieder auf ein ordentliches Niveau zu bringen, hinter sich gelassen hat. „Es muss immer auch Spaß dabei sein. Aber die Jungs wissen, wenn es ernst wird und Disziplin gefragt ist“, sagte Stevens.

Damit waren die wichtigsten Punkte abgearbeitet. Die Spieler hatten offenbar seine Erwartungen erfüllt, niemand ist während der Vorbereitungszeit ausgeschert. Der Start gegen den VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr) könnte eher heute als morgen kommen, schien die Botschaft von Stevens zu sein. Die personellen Probleme, die die Schalker derzeit haben, werden in der kurzen Zeit ohnehin nicht gelöst. Mittelfeldspieler Lewis Holtby nimmt aufgrund seiner Sprunggelenkverletzung noch nicht wieder am Mannschaftstraining teil. Gleiches gilt für Angreifer Jefferson Farfan, der ebenfalls individuelle Einheiten absolviert. „Wer acht Wochen aussetzt, der verliert natürlich an Substanz. Aber wir arbeiten daran, dass er schnell wieder fit wird. Ich würde mir wünschen, dass er morgen wieder einsteigt. Aber ich glaube es nicht“, sagte Stevens. Neuigkeiten in Sachen Vertragsverlängerung Farfans gibt es übrigens nicht. „Es hat sich in dieser Frage nichts getan“, sagte Manager Horst Heldt.

Und natürlich fehlt auch Jermaine Jones, der aufgrund seiner Sperre bis zum 1. März, die er wegen des Foulspiels an Marco Reus im Pokalspiel bei Borussia Mönchengladbach kassierte. Jones weilt derzeit in den USA und spielt dort für das Nationalteam. „Ich bin froh, dass ich das mit Jürgen Klinsmann hinbekommen habe“, sagte Stevens. So könne der 30-jährige Jones immerhin Matchpraxis sammeln.

Die Schalker gehen äußerlich gelassen in das Spiel gegen die Schwaben, auch wenn wichtige Personalfragen nicht geklärt sind. Denn auch in der Causa Raúl gibt es laut Heldt noch keine Neuigkeiten. „Das Gespräch steht bevor, es wird noch im Januar stattfinden“, sagte der Schalker Manager zur Frage der Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem Spanier.

Im Fall von Chinedu Obasi blieb Heldt dann mit Blick auf Meldungen, dass die Schalker den Nigerianer nicht nur ausgeliehen, sondern bereits gekauft hätten, nebulös: „Wir haben eine Kaufoption. Ob und wann wir diese ziehen oder ob wir die schon gezogen haben, wollen wir nicht sagen.“ Dass Obasi längerfristig in Schalke bleibt, daran dürften keine Zweifel bestehen. Auf Horst Heldt wird in den kommenden Tagen, trotz der äußerlichen Gelassenheit auf Schalke, noch einige Arbeit zukommen. ▪ JÖRG STROHSCHEIN

Quelle: wa.de

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