Umbruch bei Königsblau

Schalke: Zwei weitere Spieler sollen gehen - Es gibt ein großes Problem

Schalke 04 ist bislang nicht vollends zufrieden mit dem Umbruch nach dem Abstieg in die 2. Liga. Zwei Spieler sollen (auch) wegen Bonuszahlungen gehen.

Hamm - Beim FC Schalke 04 herrscht ein wenig Aufbruchstimmung nach dem offiziellen Trainingsstart in der vergangenen Woche. Aus personeller Sicht ist bereits deutlich Bewegung hereingekommen in den S04-Kader. Vollends zufrieden ist man in Gelsenkirchen allerdings noch nicht. Weitere Abgänge bahnen sich an.

VereinFC Schalke 04
TrainerDimitrios Grammozis
Arena/StadionVeltins Arena
OrtGelsenkirchen

Schalke-Umbruch: Zwei weitere Spieler sollen gehen - Es gibt ein großes Problem

„Mit dem aktuellen Stand sind wir zufrieden, aber zufrieden heißt ja nicht vollendet“, sagte Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder in der WAZ. Mit Mark Uth und auch Sebastian Rudy hatte Schalke 04 kürzlich zwei nicht mehr gewollte Großverdiener von der Gehaltsliste streichen können. Mit Simon Terodde, Marcin Kaminski, Thomas Ouwejan, Reinhold Ranftl, Danny Latza und Victor Palsson hat S04 sechs externe Neuzugänge vorgestellt.

Das Grundgerüst steht. Rouven Schröder betonte aber auch: „Wir haben noch einiges zu tun in der Kader-Struktur.“ Demnach will Königsblau noch einen offensiven Mittelfeldspieler verpflichten. Amine Harit wird Schalke 04 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlassen und somit Platz schaffen für einen torgefährlichen Akteur.

Schalke-Umbruch: Salif Sané und Matija Nastasic sollen Klub verlassen

Viel wichtiger jedoch erscheint die Bereinigung vergangener Fehler. Die Schalker Kabine soll neu strukturiert werden, wie Gerald Asamoah, Leiter der Lizenzspielerabteilung, im Kicker betonte. Eine „French-Connection“ mitsamt Grüppchenbildung soll es intern nicht mehr geben. „Wir haben die vergangenen Monate intensiv genutzt, um zu reflektieren. Eine Erkenntnis war: Wir wollen die Umstrukturierung des Kaders dazu nutzen, in der Kabine auch die Sitzordnung zu verändern“, so Gerald Asamoah.

Die neue Sitzordnung soll den Teamgedanken stärken und Grüppchenbilddung verhindern. Zu Letzterem soll Salif Sané in den vergangenen Monaten beigetragen haben. Zwar hatte die Sport Bild zuletzt berichtet, der 30-Jährige soll auch in der 2. Liga Teil der Mannschaft bleiben. Nach Angaben des Kicker steht der Senegalese jedoch auf der Schalker Streichliste, ist er doch deutlich zu teuer.

Schalke-Umbruch: Salif Sané und Matija Nastasic sollen wegen Bonuszahlungen gehen

Der Innenverteidiger wechselte 2018 für sieben Millionen Euro von Hannover 96 zu Schalke 04. Seitdem warfen Salif Sané immer wieder Verletzungen aus der Bahn. Sein gut vergüteter Vertrag besitzt noch eine Gültigkeit bis 2022 - auch für die 2. Liga. Monatlich soll Salif Sané laut Angaben des Kicker rund 290.000 Euro verdienen - plus Bonuszahlungen. Und die haben es in sich. 15.000 Euro soll Salif Sané pro Punktgewinn mit Schalke 04 kassieren. Aufgrund der finanziellen Gegebenheiten bei S04 eigentlich nicht stemmbar. Droht nun gar die Tribüne? Das Detail im Vertrag macht Schalke 04 Sorgen, wie ruhr24.de* berichtet.

Salif Sané (r.) soll Schalke 04 angeblich ebenfalls verlassen.

Auch, weil die Vertragsstrukur von Matija Nastasic die doppelte Summe vorsieht. 30.000 Euro soll der serbische Innenverteidiger pro Punktgewinn mit Schalke 04 erhalten. Auch Nastasic soll S04 in den kommenden Wochen bei einem passenden Angebot verlassen. Zwar hatte Königsblau mit Marcin Kaminski einen möglichen Ersatz bereits verpflichtet. Weitere Aktivitäten auf dem Transfermarkt wären dann jedoch wahrscheinlich. *ruhr24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Martin Meissner/dpa

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