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„Überlebenswichtiger“ Schalke-Transfer fast gescheitert: Kreativspieler war eingeplant

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Von: Sven Schneider

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Beim FC Schalke 04 war viel los am Deadline Day. Ein Transfer schien eigentlich schon gescheitert, bis kurz vor dem Ende doch noch das Telefon klingelte bei S04.

Gelsenkirchen - Der berühmte Deadline Day hat beim FC Schalke 04 am vergangenen Donnerstag seinem Namen alle Ehre gemacht. Bis 18 Uhr lief das Telefon von Sportdirektor Rouven Schröder heiß. Nun verriet er in einem Interview, dass die Verantwortlichen einen Transfer beinahe abgehakt hatten.

Eigentlich war schon seit Wochen alles klar. Amine Harit überzeugte bei seiner einjährigen Leihe zu Olympique Marseille und auch der französische Erstligist war interessiert daran, den Offensivspieler von Schalke 04 zu verpflichten. Weder nach dem Abstieg noch nach der Rückkehr in die Bundesliga passte der Marokkaner ins neue Schalker Gehaltsgefüge.

Schalke-Transfer fast gescheitert: Kreativspieler war schon fest eingeplant

Doch: Bis Ende August weilte Amine Harit auf dem Schalker Vereinsgelände und trainierte noch immer zusammen mit dem S04-Kader, obwohl er aus sportlicher Sicht keine Rolle mehr spielte. „Wir hatten viele unglaublich hochdotierte Verträge im Kader. Viele Spieler haben uns dann geholfen und sich transferieren lassen. Das war für den Verein überlebenswichtig“, blickte Rouven Schröder in der Sendung „Sky90“ zurück.

Und präzisierte die Situation bei Amine Harit und S04: „Amines Vertrag konnten wir nicht stemmen. Ihm wurde damals ein hochdotierter Vertrag gegeben. Das war ihm auch im vorhinein klar. Wir haben uns dann dazu entschieden, dass er zwar mittrainiert, aber nicht eingesetzt wird.“

Schalke: Amine Harit wäre fast geblieben und hätte in der Hinrunde gespielt

Zwar hatte ein Klub aus der Premier League bei Amine Harit angeklopft und auch Galatasaray Istanbul schien interessiert. Doch der Wechsel von Amine Harit ging erst in letzter Sekunde am Deadline Day über die Bühne. Vielmehr noch: Eigentlich hatte sich Rouven Schröder damit abgefunden, dass Amine Harit eine weitere Saison Teil von Schalke 04 bleibt.

„Der Deal war eineinhalb Stunden vor dem Transferende off. Das muss man ganz klar so sagen“, so Schröder. Nachdem Amine Harit noch kein Pflichtspiel in der Saison 2022/23 absolviert hatte, sollte er dann erneut integriert werden bei S04. „Wir haben dann als Schalke 04 gesagt, wir gehen in ein gewisses Risiko und schieben den Transfer eventuell Richtung Januar. Wäre Amine letztlich bei uns geblieben, hätten wir ihn auch eingesetzt“, sagte Schröder.

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