Blick auf das Revierderby

Freie Tage gestrichen: Das sagt Stevens zur Pleite gegen Hoffenheim

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Freie Ostertage für die Schalker Profis? Nicht mit Trainer Huub Stevens

Nach dem katastrophalen Auftritt der Schalker gegen Hoffenheim nahm S04-Coach Huub Stevens seine Mannschaft in Schutz - strich ihr dennoch die freien Ostertage

Gelsenkirchen - 2:5 gegen die TSG Hoffenheim. Erstmals in seiner Bundesliga-Historie kassierte der FC Schalke 04 in der Veltins Arena fünf Gegentore. Es war die höchste Heimniederlage seit dem 0:6 gegen VfL Bochum im Mai 1981. Historisch schlecht.

Die Elf von Trainer Huub Stevens präsentierte sich, wieder einmal, wie ein Absteiger. Einzig dem Umstand, dass mit dem VfB Stuttgart, dem 1. FC Nürnberg und Hannover 96 drei Teams mitmischen, die zumindest punktetechnisch noch schlechter abschneiden als die Königsblauen, ist es zu verdanken, dass es für den Klassenverbleib nach dem 34. Spieltag noch reichen könnte für den dramatisch abgestürzten Vize-Meister.

"Ich hoffe es doch", antwortete der S04-Trainer auf die Frage, ob wirklich alle Spieler verstanden hätten, dass es um nicht weniger als Bundesliga-Abstiegskampf geht. "Ich hoffe, dass die Augen offen sind und sie wissen, was jetzt gefragt ist. Und damit meine ich wirklich alle", fügte der 65-jährige Niederländer an.

Stevens flüchtet sich in Sarkasmus

Seine Mannschaft nahm er trotz der gezeigten Nicht-Leistung dennoch in Schutz, wenngleich er offen ansprach, was falsch lief gegen die ambitionierten Hoffenheimer: "Den Jungs kann man von der Einstellung her keinen Vorwurf machen. Klar haben sie Fehler gemacht, und die wurden gnadenlos abgestraft von einer Mannschaft, die zurzeit einen Lauf hat", fasste Stevens zusammen. "Die Art und Weise, wie die Gegentreffer passieren und wir die Fehler machen, darf nicht sein. Ich habe nicht umsonst gesagt, dass dies meine bisher schwierigste Aufgabe ist. Das hat sich heute wieder einmal bestätigt", führte er aus.

Schalke geht gegen 1899 Hoffenheim unter

Am kommenden Wochenende steht das Derby beim Reviernachbarn Borussia Dortmund an. Spätestens seit dem Auftritt gegen Hoffenheim werden sich die Sorgenfalten vieler Schalker Fans beim Blick darauf weiter vertieft haben. 

Schalkes Coach sagte, dass er sich dennoch darauf freuen würde - wenn auch mit einer gewissen Portion Ironie. "Wir wissen, dass wir noch vier Spiele haben. Und das Programm gibt nun mal her, dass wir als nächstes gegen Dortmund spielen müssen", so Stevens. Müssen. Nicht unbedingt wollen.

Freie Oster-Tage gestrichen

Dennoch wird Stevens seine Mannschaft weiterhin nicht an den Pranger stellen. "Ich habe eine Mannschaft vorgefunden, mit der ich arbeite. Ich habe ihr vertraut, und das tue ich noch immer. Das es nicht einfach ist, ist eine andere Sache", sagte er. 

Hier geht's zum Spielbericht: Schalke kassiert herben Dämpfer gegen Hoffenheim

Auf die beinahe unmögliche Aufgabe vorbereiten werden sich die Knappen trotz der anstehenden Feiertage bereits am Sonntag: "Ich hätte meinen Spielern gerne über die Ostertage frei gegeben. Leider haben sie es sich heute nicht verdient", strich Trainer Stevens die eigentlich eingeplanten freien Tage.

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Quelle: wa.de

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