Trainingslager-Abschluss

Schalke mit Remis im Test gegen Genk - Sorgen um Sané

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Bastian Oczipka und Schalke 04 spielte im Test gegen Genk unentschieden.

Schalke 04 trennte sich im ersten und einzigen Testspiel der Winter-Vorbereitung unentschieden vom KRC Genk.

Benidorm - Schalke 04 kam im Testspiel zum Abschluss des Trainingslagers im spanischen Benidorm nicht über ein Remis hinaus. Die Mannschaft von Cheftrainer Domenico Tedesco trennte sich vom belgischen Tabellenführer KRC Genk mit 2:2 (1:2).

Die Königsblauen sendeten gleich zu Beginn der Begegnung ein Zeichen: Daniel Caligiuri schloss bereits in der ersten Minuten aus 18 Metern ab, allerdings zu unplatziert. Nordin Jackers, der Keeper des belgischen Tabellenführers, hatte damit keine Mühe.

Ohnehin wirkte die Anfangsphase noch energisch. Doch der erste Eindruck täuschte. Der KRC fand immer besser hinein, spielte ein deutlich stärkeres Pressing als die Schalker - und wurde dadurch gefährlich.

Fährmann wackelt

Erstmals nach elf Minuten, als Schlussmann Ralf Fährmann kurz vor seinem eigenen Sechzehner patzte. Zinho Gano lauerte und schoss auf das leere Tor der Knappen, doch Matija Nastasic klärte noch kurz vor der Linie. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Besser lief es für die Belgier nur wenig später: Sébastien Dewaest nickte nach einer Ecke völlig freistehend zur Genker Führung ein. Wieder ein Schalker Gegentor nach einem Standard. Wieder sah die Defensive - allen voran Salif Sané - dabei nicht gut aus.

2:2 im Test: Die Bilder vom Schalker Remis gegen Genk

Doch die Schalker Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Mark Uth drückte die Kugel nach einem Freistoß von Caligiuri an den langen Pfosten über die Linie (19.). Dennoch hatte Königsblau eine hohe Zahl von Fehlern im Spiel. Die schweren Beine und die fehlende Frische - vor allem in Zweikämpfen - war ihnen sichtlich anzumerken. Im Angriff ging bei den Knappen viel über die linke Seite des auffälligen Yevhen Konoplyanka.

Stambouli übernimmt die Binde

Nach einer halben Stunde gingen die Belgier erneut in Front - mit einem tollen Schlenzer von Leandro Trossard von der linken Seite aus 20 Metern ins lange Eck (30.). Keine Chance für Fährmann.

Tedesco brachte nach der Halbzeit Weston McKennie und Alexander Nübnel für Uth und Fährmann - und stellte von 4-4-2 auf 4-3-3 um. Die Kapitänsbinde von Fährmann übernahm Benjamin Stambouli, der wohl neuer "Vize" ist.

Schalke erhöhte darauf den Druck, die erste Chance nach dem Seitenwechsel hatten sie aber nach einem Standard. Doch der Kopfball von Nastasic nach Ecke von Caligiuri war nicht platziert genug.

Sané verletzt runter

Besser machte es Alessandro Schöpf, der eine Flanke von Konoplyanka per Direktabnahme zum 2:2 ausglich (57.). Ein Genker Verteidiger gab in diesem Fall nur Begleitschutz.

Im Großen und Ganzen hatte Königsblau mehr vom zweiten Durchgang, allerdings fehlte im weiteren Verlauf die Durchschlagskraft. Nach einer Stunde gab es kaum noch Höhepunkte. Kurz vor Spielschluss schoss Genks Dieumerci Ndongala aus 20 Metern knapp über das Tor - ehe Sané unittelbar darauf verletzt vom Platz ging. Der Verteidiger verletzte sich in einer Aktion am rechten Oberschenkel. Sollte der 28-Jährige nun länger ausfallen, steht Schalke mit Nastasic nur ein gelernter Innenverteidiger zur Verfügung.

Kutucu scheiterte in der letzten Minute mit einem flachen Schuss am Keeper.

So spielte Schalke gegen Genk: Fährmann (46. Nübel) - Caligiuri (84. Goller), Sané (89. Riehter), Nastasic, Oczipka - Stambouli, Rudy (67. Mascarell) - Schöpf (80. Fontein), Konoplyanka (63. Kutucu) - Uth (46. McKennie), Skrzybski (67. Wright).

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Quelle: wa.de

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