Topspiel am Samstag

Schalke mit Mut und Risiko zum FC Bayern - aber bescheiden: "Das sagt alles"

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Laut Suat Serdar (links) muss Schalke sich beim FC Bayer nicht verstecken. Der Einsatz von Benito Raman ist derweil fraglich.

Schalke 04 reist mit Mut zum FC Bayern und will seinem Spielstil auch dort treu bleiben. Dennoch sind die Rollen für Trainer David Wagner klar verteilt.

Gelsenkirchen – Es dürfte keinen Trainer geben, der im Vorfeld schlecht über den kommenden Gegner redet. Schließlich bestünde die Gefahr, ihn damit unnötig anzustacheln. Doch wenn Hansi Flick über Schalke 04 spricht, dann sind es auch mehr als nur die üblichen Floskeln.

„Schalke hat gegen Gladbach mit großer Präsenz gespielt und hohes Angriffspressing gespielt. Am Ende haben sie verdient gewonnen. Es wird ein schwieriges Spiel. Wir sind aber gut eingestellt und wissen, was auf uns zukommt“, sagt der Coach des FC Bayern vor dem Duell mit den Königsblauen am Samstag (18.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker).

Klare Rollenverteilung für Schalkes Trainer Wagner

Es sind Aussagen, die zeigen, welchen Respekt sich die Schalker mit ihrer Spielweise in den vergangenen Wochen und Monaten erarbeitet haben. Dass die Mannschaft von Cheftrainer David Wagner „nur“ drei Punkte hinter dem Rekordmeister steht, passt ins Bild.

Doch für Wagner ändert das nichts an der Frage, wer der Favorit in diesem Duell ist. „Ich habe die Jungs mal gefragt, wer schon mal gegen Bayern gewonnen hat“, berichtet Schalkes Coach. Es habe sich nur Lizenzspiel-Koordinator Sascha Riehter gemeldet, „aber der zählt nicht. Danach blieben nicht mehr so viele übrig. Das sagt alles. Die Rollen sind klar verteilt, wir sind Außenseiter. Kampfansagen wird es daher nicht geben.“

Was nicht bedeutet, dass sich die Schalker schon im Vorfeld kampflos ergeben werden. Wagner verspricht, dass seine Mannschaft mit dem gleichen Mut und der gleichen Herangehensweise in das Topspiel in München gehen wird wie in jedes andere zuvor auch. „Es wäre ja schwachsinnig, wenn wir jetzt anfangen würden, etwas anders zu machen“, erklärt Wagner, der sich auch zur Torwart-Thematik äußerte. Wenn dabei etwas Zählbares herausspringen sollte, umso besser. „Ein Punkt“, so der Trainer, „wäre super für uns, gewinnen wäre der Wahnsinn.“

Fragezeichen bei Raman

Mut ja, Übermut nein. „Aber wir sind in der Lage dazu beizutragen, dass es ein klasse Spiel wird“, so der 48-Jährige – wohl wissend, „dass Bayern wieder in einer richtig guten Verfassung ist. Hansi Flick macht da einen super Job. Aber wir freuen uns und haben richtig Lust.“

Allerdings war bei den Königsblauen unklar, ob sie in der Aufstellung in bester personeller Besetzung antreten können. Denn Benito Raman fehlte in den vergangenen Tagen aufgrund eines Infekts. „Er musste Antibiotikum nehmen. Ich gehe davon aus, dass er das Abschlusstraining mitmachen kann. Dann sehen wir mal, zu was es bei ihm reicht“, sagt Wagner, der dafür wieder auf die zuletzt angeschlagenen Suat Serdar und Amine Harit zurückgreifen kann.

Denn auch Serdar gehörte zuletzt zu den Leistungsträgern bei den Königsblauen – und brennt auf das Duell mit dem FC Bayern. „Verstecken“, so Serdar, „müssen wir uns auf keinen Fall."

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Quelle: wa.de

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