Max Meyer etabliert sich langsam im Profi-Team

+
Max Meyer

GELSENKIRCHEN - Horst Heldt, 1,69 Meter groß, rutschte nach mehrminütiger Lobpreisung von Max Meyer, 1,69 Meter groß, schließlich doch noch eine kleine Verwünschung über die Lippen: „Im Spiel gegen Basel hat er Krämpfe gehabt und hat uns das erst nach dem Spiel gesagt, der Hund!“

Vom FC Schalke berichtet Jens Greinke

Meyers Verheimlichung einer kleinen körperlichen Schwäche ist allerdings auch das einzige, was Schalkes Manager dem 18-Jährigen derzeit vorhalten kann. Das neben Julian Draxler (20 Jahre) größte Nachwuchstalent der Schalker ist nämlich derzeit dabei, sich in der Profi-Mannschaft endgültig zu etablieren.

Nachdem Meyer in der Sommerpause die legendäre Schalker Rückennummer 7 übertragen bekommen hatte, hielten sich seine Einsatzzeiten zunächst in Grenzen. Beim 3:3 gegen Hoffenheim stand er dann erstmals in dieser Saison in der Startelf, auch beim 1:0-Erfolg beim FC Basel am vergangenen Dienstag durfte er von Beginn an ran. Gegen Augsburg glückte ihm nun sein erstes Bundesliga-Tor in der Schalker Arena, woraufhin er sagte: „Einen schöneren Tag kann es kaum geben.“ (Hier geht es zum Spielbericht.)

Die Schalker Verantwortlichen sind trotz der starken Leistungen des quirligen und technisch hoch beschlagenen Mittelfeldspielers darauf bedacht, ihn weiter behutsam an das Profi-Geschäft heran zu führen. Weshalb es Manager Horst Heldt auch für wünschenswert hält, wenn der 18-jährige Schalker in den anstehenden drei U 19-Länderspielen vielleicht eine Partie Pause erhielte. „Drei Spiele in sechs Tagen wären schon ein wenig viel“, sagt Heldt.

Auch wenn Meyer körperlich noch etwas Nachholbedarf zu haben scheint, so sieht Heldt das Talent mental in der richtigen Bahn. „Er hat ein exzellentes familiäres Umfeld“, berichtet der 43-Jährige und ergänzt: „Zur Zeit macht er genau das Richtige: Er arbeitet konzentriert und tritt nicht auf wie Graf Koks.“

Dass Meyer dennoch über ein durchaus forsches Wesen verfügt, sieht Heldt nicht als Problem: „Wenn du diese Qualität hast, musst durch auch forsch sein.“

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare