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Fährmann auf Schalke degradiert: Grammozis begründet Entscheidung und wie lange sie gilt

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Von: Marcel Guboff

Ralf Fährmann steht nicht in der Schalker Aufstellung gegen Hansa Rostock. Vor dem Spiel in Rostock begründet Trainer Dimitrios Grammozis seine Entscheidung.

Hamm - Diese Nachricht kam für viele überraschend. Ralf Fährmann ist seinen Stammplatz im Tor des FC Schalke 04 los - zumindest vorerst. Tatsächlich bekam Torwart Martin Fraisl in der Aufstellung im Schalker Auswärtsspiel bei Hansa Rostock den Vorzug und gibt damit sein Debüt für die Profis der Königsblauen.

Schalke: Martin Fraisl statt Ralf Fährmann im Tor - Dimitrios Grammozis begründet Entscheidung

Diese Entscheidung überrascht deshalb, weil Trainer Dimitrios Grammozis seit seinem Amtsantritt betont hatte, dass Ralf Fährmann die Nummer eins im Schalker Tor ist. Bereits am Freitag hatten die Sport Bild und Sky über diesen Schritt berichtet.

Auch wenn Ralf Fährmann zuletzt nicht frei von Fehlern war und sich sein Spiel mit dem Ball nicht verbessert hatte: Die Fans können diesen Entschluss des S04-Coaches gegen den Ur-Knappen nicht nachvollziehen und bezeichnen diesen vermehrt als puren Aktionismus in einer Situation, in der der Trainer immer mehr in die Kritik gerät. Doch wie begründen die Königsblauen diesen Schritt?

Sportdirektor Rouven Schöder verwies vor dem Spiel in Rostock am Mikrofon von Sport1 darauf, dass im Fußball sportliche Entscheidungen getroffen werden. „Dazu gehört auch der Torwart. Das obliegt dem Trainer und seinem Trainer-Team. Der Trainer stellt die Mannschaft auf. Wir spielen für Schalke 04, und dem müssen sich alle unterordnen.“

Schalke: Laut Grammozis keine Entscheidung gegen Fährmann - Fraisl nun dauerhaft im Tor?

Dimitrios Grammozis selbst erklärte derweil bei Sky: „Es ist keine Entscheidung gegen Ralle Fährmann. Wir haben die Gesamtsituation analysiert. Wir haben uns viele Gedanken gemacht und uns dann für Martin Fraisl entschieden. Der Junge gibt in jedem Training Vollgas. Er versucht, sich aufzudrängen – ich finde, das muss auch belohnt werden. Deshalb kriegt er seine Chance.“

Auf Nachfrage erklärte Schalkes Coach bei Sport1, dass Ralf Fährmann natürlich „nicht begeistert“ über diese Entscheidung gewesen sei. „Wir haben uns jetzt erst einmal so entschieden.“ Wie lange „erst einmal“ sei, ließ Dimitrios Grammozis offen.

Immer wieder Ralf Fährmann: In den vergangenen zwei Jahren setzte er sich unter Trainer David Wagner sowohl gegen Alexander Nübel als auch gegen Markus Schubert durch. Unter Coach Manuel Baum gewann er den Zweikampf gegen Frederik Rönnöw. Auch nach der Verpflichtung von Martin Fraisl betonte Dimitrios Grammozis noch, dass Ralf Fährmann die Nummer eins bleibe. Das änderte sich vor dem Spiel bei Hansa Rostock.

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