Horst Heldt: „Wir wissen, wie die Situation ist“

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Horst Heldt

GELSENKIRCHEN - Horst Heldt dürfte sich sicher gewesen sein, dass die Frage kommt. Die Frage nach der Arbeitsplatzsicherheit des Trainers Jens Keller. Schalkes Manager setzte daraufhin etwas ausschweifend zu einer längeren Antwort an, deren Kernsätze folgende waren: „Wir wissen, wie die Situation ist.“

Und: „Wir werden sehen, wie die Situation nach dem Spiel gegen Nürnberg sein wird.“ Bis dahin werde man alles tun, um erfolgreich zu sein, wie Heldt ergänzte. Damit ist klar, dass es für Jens Keller in den nächsten Tagen um alles gehen wird, er allerdings noch eine letzte Frist erhält, sein bislang nur schemenhaft zu erkennendes Konzept heraus zu arbeiten. Sollte es ein Misserfolg in den Spielen gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr), gegen den FC Basel (Mittwoch, 20.45 Uhr) oder schließlich gegen den SC Freiburg oder den 1. FC Nürnberg geben, dürfte Jens Keller sein Amt als Schalker Cheftrainer nach fast exakt einem Jahr wieder verlieren.

Viele Beobachter hatten bereits nach dem desaströsen 1:3-Pokal-Aus gegen 1899 Hoffenheim mit einer Freistellung Kellers gerechnet. Dass es nicht so kam, könnte durchaus damit zusammen hängen, dass ein denkbarer Plan B aktuell noch nicht durchsetzbar ist. Jens Keller selbst ist sich seiner prekären Situation selbst bewusst.

„Wir können nicht zufrieden sein mit dem Auf und Ab. Und dafür muss ich die volle Verantwortung übernehmen“, sagt der 43-Jährige, der trotz immer wieder auftretender Rückschläge seinen Optimismus nicht verliert. „Ich bin sicher, dass die Mannschaft gegen Gladbach wieder ihr zweites Gesicht zeigen wird“, sagt Keller. Doch selbst dann dürfte es morgen in Mönchengladbach schwer werden. Die Borussia haben ihre jüngsten sieben Heimspiele allesamt gewonnen. - Jens Greinke

Quelle: wa.de

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