Steaua-Spieler? Heldt täuscht kein Fachwissen vor

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GELSENKIRCHEN - Mit einem Heimspiel gegen Steaua Bukarest beginnt für Schalke 04 am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) die Champions-League-Saison. S04-Manager Horst Heldt täuschte kein falsches Fachwissen vor, als er gefragt wurde, welche Namen aus dem Kader von Steaua Bukarest ihm denn geläufig seien.

Von Jens Greinke

„Natürlich kenne ich den ein oder anderen Spieler. Aber es sind auch genügend dabei, die mir nichts sagen“, meinte der Schalker Manager einen Tag vor dem ersten Gruppenspiel der neuen Champions-League-Saison. Wichtig sei laut Heldt aber ohnehin nur, „dass der Trainerstab und die Spieler den Gegner kennen. Und dass das so ist, da bin ich mir ziemlich sicher“.

Heute Abend (20.45 Uhr/Sky) dürften die Schalker Profis also gut vorbereitet in das erste Gruppenspiel gehen. Das Team des rumänischen Meisters wurde der Mannschaft am Vorabend noch einmal „nahe gebracht“, wie Heldt meinte. Anhand von Videosequenzen hatte Trainer Jens Keller die Qualitäten von Steaua heraus gerarbeitet, zu denen vor allen zwei Dinge zählen: „Eine große Aggressivität und eine enorm hohe Laufbereitschaft“, wie der Coach der Blauweißen sagt. Weitere Informationen über Steaua habe nach Aussage von Heldt Ciprian Marica geliefert. Der Rumäne, der bis zum Sommer noch bei den Schalkern unter Vertrag gestanden hatte, ist vor der Partie kontaktiert worden und hat bereitwillig Auskunft erteilt.

Trotz allen Respekts vor dem Gegner ist den Schalkern klar, dass ein Sieg im Heimspiel gegen Steaua äußerst begrüßenswert wäre. „Ein Dreier wäre natürlich optimal“, sagt Keller, dessen Team in der Gruppe E auch gegen den FC Basel und den FC Chelsea antreten muss. In die Favoritenrolle drängen lassen wollen sich die Schalker gegen Bukarest allerdings nicht. „Favorit in unserer Gruppe ist Chelsea, dahinter wollen wir eine gute Rolle spielen“, sagt der 42-jährige Trainer.

Die Zuversicht, dass dies gelingen wird, ist in den zurück liegenden Wochen gestiegen. „Die letzten drei Spiel sind gut gelaufen“, sagt beispielsweise Adam Szalai in Erinnerung an drei Pflichtspiel-Siege in Folge: „Wir sind auf einem guten Weg“, glaubt der ungarischen Nationalspieler, der heute sein Debüt in der Königsklasse geben wird. „Das ist ein unglaubliche Ehre für mich. Ich habe schon als kleines Kind davon geträumt, irgendwann einmal auf dem Platz zu stehen und die Hymne zu hören“, sagt Szalai, der in den Play-off-Spielen gegen PAOK Saloniki mit zwei Tore großen Anteil am Einzug in die Gruppenphase hatte.

Dass die übrigen Schalker Spieler ein ähnliches Gänsehaut-Feeling wie Szalai haben werden, ist für Horst Heldt ausgemachte Sache. „Wir haben zwar einige in dieser Beziehung sehr erfahrene Spieler im Team, doch die Champions League ist der Wettbewerb, den jeder spielen möchte“, sagt der Schalker Manager, der zudem mahnt: „Wir dürfen im Spiel gegen Bukarest nicht weniger machen, als in den Spielen zuvor.“ Große Hoffnungen ruhen in dieser Beziehung auf Kevin-Prince Boateng. Der Ghanaer (21 Champions-League-Einsätze bislang) soll Schalke auch in der Königsklasse in die Erfolgsspur führen.

Aus personeller Sicht kann Jens Keller am Mittwoch wieder auf Christian Fuchs und Felipe Santana zurück greifen. Ausfallen wird dagegen Jermaine Jones, der eine Gelbsperre absitzen muss.

Quelle: wa.de

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