Christina Rühl-Hamers

Bekäme Schalke die Lizenz für die 2. Liga? Klare Ansage der Finanz-Chefin

Schalke 04 kämpft um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Bekommt der Klub im Falles Abstiegs die Lizenz für die 2. Liga? Die Finanz-Chefin äußert sich klar.

Hamm - Für den FC Schalke 04 ist die Lage in der Bundesliga alles andere als rosig. Finanziell arg angeschlagen. Und sportlich kämpfen die Königsblauen Deutschlands Elite-Klasse des Fußballs.

VereinFC Schalke 04
TrainerChristian Gross
Arena/StadionVeltins Arena
OrtGelsenkirchen

Doch weil Mainz bei Schalkes Revier-Rivalen BVB punktete und S04 selbst bei Eintracht Frankfurt verlor, ist Schalke wieder Liga-Schlusslicht. Ein Abstieg ist nach wie vor ein mögliches Szenario. Nicht wenige stellen sich die Frage: Erhält Schalke in diesem Fall überhaupt die Lizenz für die 2. Liga?

Schalke: Lizenz für 2. Liga - Finanz-Chefin mit klarer Ansage

Christina Rühl-Hamers, die Finanz-Chefin von Schalke 04, hat sich dazu jetzt klar geäußert. Der Ternor: Sie glaubt auch im Falle eines Abstiegs an die Lizenz-Erteilung für den Traditionsklub aus Gelsenkirchen.

„Die DFL macht eine Liquiditätsberechnung, mittels der sie feststellt, ob ein Klub durchfinanziert ist oder nicht. Da spielen zwar Fälligkeiten der Verbindlichkeiten eine Rolle, aber ihre Höhe ist nicht der entscheidende Punkt. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Lizenz in beiden Szenarien zu erhalten“, sagte Christina Rühl-Hamers, die Nachfolgerin von Peter Peters, im Interview mit dem Kicker.

Nach ihrer Einschätzung könnte der mit über 200 Millionen Euro verschuldete Bundesligist einen Abstieg verkraften. „Wenn es um eine Saison in der 2. Liga geht, bin ich überzeugt, dass Schalke 04 das hinbekäme, ohne allzu viel an Konzepten und Strukturen verändern zu müssen“, erklärte Finanz-Vorständin Christina Rühl-Hamers.

Schalke: Längerer Verbleib in 2. Liga könnte für Probleme sorgen

Sie sagte aber auch unabhängig von der Frage der Lizenz: Ein längerer Verbleib in der 2. Liga könnte diesen Umstand ändern. „Natürlich müsste man sich irgendwann auch mit der Frage auseinandersetzen, was wäre, wenn der direkte Wiederaufstieg nicht gelänge, sagte sie.

Die angespannte aktuelle Finanzlage des Tabellenletzten beunruhigt sie nach eigener Aussage nicht: „Ich bin optimistisch gestimmt - insbesondere, was die laufende Saison betrifft. Wir haben unsere Hausaufgaben im Sommer gemacht, um durch die Phase zu kommen und auf jeden Fall bis zum Saisonende handlungsfähig zu bleiben, auch durch umfangreiche Kostensenkungsprogramme.“ mg/sid

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Fabian Strauch

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