"Export" der Knappenschmiede

25 Trainer nach China: Schalke kooperiert mit Hebei Fortune FC

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Schalkes Marketing-Vorstand Alexander Jobst (Dritter von links) bei der Unterzeichnungszeremonie in China.

Schalke 04 hat eine Kooperation mit dem chinesischen Verein Hebei China Fortune FC vereinbart. Dabei gilt es vor allem, das Know-how der Knappenschmiede zu vermitteln.

Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 exportiert seine Knappenschmiede in den fernen Osten: Im Rahmen einer vorerst fünfjährigen Kooperation, die dem Klub einen zweistelligen Millionenbetrag einbringen soll, baut der Fußball-Bundesligist beim chinesischen Erstligisten Hebei Fortune FC eine Jugendabteilung auf. „Diese Kooperation ist ein Meilenstein für unseren Klub, sowohl aus sportlicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht“, sagte Marketing-Vorstand Alexander Jobst bei der Vorstellung des Projekts.

Schalke 04 wird ein Team von fast 25 Trainern inklusive Scouts nach China schicken, die für den erst vor fünf Jahren gegründeten Klub Hebei Fortune FC eine Nachwuchsabteilung im Stile der erfolgreichen Knappenschmiede etablieren sollen.

Projektziel ist es, chinesische Talente von der U9 bis zur U19 nach Vorbild der Bundesliga-Leistungszentren zu entwickeln. „China investiert erheblich in die Entwicklung seines heimischen Fußballs bis zum Jahr 2030. Wie kein anderer Bundesliga-Verein können wir unser immenses Know-how, was die Ausbildung von Nachwuchstalenten betrifft, unserem chinesischen Partner zur Verfügung stellen und ihn somit in allen Belangen unterstützen. Das ist Wissenstransfer par excellence - und wir freuen uns, dass unsere Nachwuchsförderung in China Wertschätzung erfährt“, sagt Jobst.

Klub von Pellegrini

Hebei Fortune FC gilt als einer der ambitioniertesten Fußball-Vereine im asiatischen Raum und wird von Manuel Pellegrini, dem Ex-Trainer unter anderem von Real Madrid und Manchester City, gecoacht.

Gut die Hälfte des Personals, das nach China gehen wird, hat eine Knappenschmieden-Vergangenheit. Allerdings werden keine Trainer von den aktuellen Nachwuchsteams der Schalker abgezogen.

„Für uns war es natürlich wichtig, dass das operative Tagesgeschäft bei uns nicht beeinträchtigt wird“, erzählt Jobst, der die Maßnahme eng mit dem neuen Leiter der Knappenschmiede, Peter Knäbel, abgestimmt hat.

Die anderen Trainer, die in China arbeiten werden, sind von Schalke neu akquiriert worden. Die Kooperation ist laut Jobst einzigartig in Größe und Umfang. In den kommenden Monaten werden weitere Geschäftsbereiche definiert, in denen der FC Schalke 04 Hebei China Fortune unterstützen und beraten wird. Zudem wird der Klub ein eigenes Büro in Shanghai eröffnen und sein Profiteam vom 2. bis zum 12. Juli diesen Jahres zum dritten Mal in Folge auf eine China-Reise schicken.

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Quelle: wa.de

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