Schalke holt nur einen Zähler in Bremen

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In einem umkämpften Spiel trennten sich Werder Bremen und Schalke 04 1:1.

BREMEN - Werder Bremen hat sich einen weiteren Punkt für den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga gesichert. Die Norddeutschen kamen am Samstag im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 zu einem 1:1 (1:1) und haben nunmehr 33 Zähler.

Die Gelsenkirchener versäumten es hingegen, Borussia Dortmund im Kampf um Platz zwei unter Druck zu setzen und bleiben Dritter. Für die Bremer traf Franco di Santo (15. Minute), für Schalke erzielte Leon Goretzka den Ausgleich (33.).

Beide Teams boten eine unterhaltsame Partie, die nach Schalkes schwacher Anfangsphase hin- und herwogte. Mit viel Einsatz und Leidenschaft, aber auch mit einigen gelungenen Spielzügen begeisterten beide Teams die 42.100 Zuschauer im Weserstadion. Ein Klassenunterschied zwischen dem Champions-League-Teilnehmer aus Gelsenkirchen und dem seit ein paar Jahren schwächelnden Gastgeber war nicht zu erkennen.

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Die Bremer waren anfangs sogar das dominierende Team und zeigten sechs Tage nach dem Derby-Sieg gegen Hannover 96 erneut eine konzentrierte Vorstellung. In der gleichen Aufstellung wie bei den Niedersachsen spielte Werder hinten sicher und demonstrierte mehrfach ein gelungenes Umschaltspiel.

Die Gäste begannen defensiv. Im Mittelfeld der Gelsenkirchener liefen zunächst viele Aktionen über Kevin-Prince Boateng, der nach Ablauf seiner Gelbsperre wieder in die Startelf gerückt war. Der ghanaische Nationalspieler konnte als Regisseur keine Akzente setzen - und Schalkes Coach Jens Keller reagierte. Als der Trainer ihn Mitte der ersten Halbzeit in das defensive Mittelfeld zurückbeorderte, wurde nicht nur Boatengs Spiel, sondern das der gesamten Schalker Mannschaft besser. Der auf die Zehner-Position gerückte Julian Draxler erwies sich als der bessere Spielgestalter.

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1:1: Schalke unentschieden in Bremen

Wenige Anspiele von seinen Mitspielern erhielt Klaas-Jan Huntelaar. Der niederländische Torjäger musste sich als einzige Spitze mit Sebastian Prödl und Luca Caldirola auseinandersetzen und kam nur selten zur Entfaltung.

Gefährlicher war Werders Mittelstürmer di Santo. Der Argentinier tunnelte zunächst bei seinem vierten Saisontreffer nach einem Pass von Eljero Elia den Schalker Keeper Ralf Fährmann, ehe er nur zwei Minuten später nach einer Vorlage von Aaron Hunt knapp scheiterte: Fährmann lenkte den Ball mit den Fingerspitzen an den Pfosten. Ärgerlich für Werder: Torschütze di Santo sah die fünfte Gelbe Karte und fehlt kommende Woche in Mainz.

Schalke kam lange Zeit gar nicht vor das Bremer Tor, zeigte sich dann allerdings effektiv. Nach einer missglückten Abwehraktion von Sebastian Prödl reagierte Goretzka sofort und zog aus rund 15 Metern ab.

Bei den Bremer war Aaron Hunt das Pendant zu Boateng, der als Regisseur begann. Der während der Woche einige Tage beim Training fehlende Regisseur bemühte sich um einen konstruktiven Spielaufbau, wechselte aber zu Beginn der zweiten Halbzeit in den Angriff. - dpa

Quelle: wa.de

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