Schalkes Farfán für Shopping in Mailand bestraft

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Farfán

MADRID/GELSENKIRCHEN - Ein unerlaubter Shopping-Trip nach Mailand kommt Schalkes Fußball-Profi Jefferson Farfán teuer zu stehen.

"Ich kann den Vorfall bestätigen, er ist nach Mailand geflogen. Es ist absolut nicht akzeptabel, dass Jeff in dieser Situation einen Behandlungstermin verpasst. Natürlich bekommt er eine empfindliche Geldstrafe", sagte Manager Horst Heldt am Mittwoch vor dem Rückflug der Mannschaft vom Champions-League-Spiel bei Real Madrid (1:3).

Die "Sport Bild" hatte in ihrer aktuellen Ausgabe über den Ausflug des zurzeit verletzten Peruaners (Kniereizung) am 10. März nach Italien berichtet. Die angeblich fünfstellige Höhe der Geldstrafe mochte Heldt nicht bestätigen, aber dass der Außenstürmer darüber hinaus gelogen und von einer Genehmigung durch Aufsichtsratschef Clemens Tönnies gesprochen hatte. "Das war ein frei erfundener Spaß", meinte Heldt. "Selbstverständlich hat Clemens Jeff nicht freigegeben. So etwas entscheiden bei uns der Trainer und ich in Absprache mit dem Arzt. Wir haben die Sache sanktioniert. Damit ist das Thema erledigt."

Angesichts der momentan überaus angespannten Personallage mit neun Verletzten sei es laut Heldt sehr wichtig, dass Farfán schnellstmöglich zurückkomme. "Schließlich hat er einen Vertrag und wir brauchen seine Qualitäten." Im Bundesligaspiel an diesem Samstag gegen Eintracht Braunschweig fällt Farfan in jedem Fall noch aus.

Obwohl der zu Extravaganzen neigende Angreifer bereits nach der 1:5-Klatsche bei Bayern München wenige Tage zuvor durch Herumalbern mit Bayern-Spielern auffällig geworden war, kann Heldt sich nicht vorstellen, dass der sportlich unumstrittene Farfán seinen Abgang zum Saisonende provozieren wolle. "Das glaube ich definitiv nicht." - lnw

Quelle: wa.de

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