Vor dem Spiel gegen Wolfsburg

Baum trifft Entscheidung: Rönnow oder Fährmann? Er ist die neue Nummer eins bei Schalke 04

Frederik Rönnow oder Ralf Fährmann - wer ist die Nummer eins? Schalkes Trainer Manuel Baum hat sich bei der Torwartfrage endgültig entschieden.

Update vom 20. November, 10.32 Uhr: Trainer Manuel Baum gab sich noch am Donnerstag geheimnisvoll bezüglich der Torwartfrage beim FC Schalke 04. Der 41-Jährige habe eine Entscheidung getroffen, wolle die jedoch noch nicht in die Öffentlichkeit tragen. Dennoch sind nun Details zur neuen Nummer eins bei S04 durchgesickert.

VereinFC Schalke 04
Trainer Manuel Baum
Stadion/ArenaVeltins Arena
OrtGelsenkirchen

Wie die WAZ erfahren haben will, ist Frederik Rönnow der neue Stammkeeper bei Schalke 04. Somit steht die Leihgabe von Eintracht Frankfurt auch am Samstag gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr/live im TV und Stream) in der Startaufstellung von S04. Ralf Fährmann hingegen, der im Sommer nach Gelsenkirchen zurückgekehrt war, muss sich erneut mit einem Bankplatz begnügen.

Rönnow oder Fährmann? Schalkes Trainer Baum trifft Torwart-Entscheidung

Update vom 19. November, 17.25 Uhr: In den vergangenen Wochen stellte sich beim FC Schalke 04 immer wieder die selbe Frage. Wer wird das S04-Tor hüten, Ralf Fährmann oder Frederik Rönnow. Während Ersterer im DFB-Pokal ran durfte, kam der Neuzugang aus Frankfurt in der Bundesliga zum Einsatz. Nun gibt es Klarheit bei der T-Frage auf Schalke.

„Ich habe für mich die Entscheidung getroffen“, sagte Cheftrainer Manuel Baum am Donnerstag. Verkünden wollte der 41-Jährige die jedoch nicht. Zuvor stehe noch ein persönliches Gespräch mit beiden Keepern an. Das war in den vergangenen zwei Wochen aufgrund der Länderspielpause nicht möglich. Spätestes am Samstag gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr/live im TV und Stream) ist das Geheimnis beim Blick auf die Aufstellung von Schalke gelüftet.

Rönnow oder Fährmann? Schalkes Trainer Baum lässt Torwart-Frage offen

Hamm - Kurzer Rückblick: In der vergangenen Saison gab es im Tor von Schalke 04 ein munteres Hin und Her zwischen Alexander Nübel (im Sommer zum FC Bayern gewechselt) und Markus Schubert (aktuell an Eintracht Frankfurt ausgeliehen). In dieser Spielzeit sollte Ralf Fährmann die Nummer eins sein - zumindest hatte sich Ex-Trainer David Wagner darauf festgelegt.

Frederik Rönnow oder Ralf Fährmann die Nummer eins auf Schalke? Entscheidung erst nur für Mainz-Spiel

Doch der ist längst nicht mehr im Amt. Manuel Baum ist der neue Chefcoach der Königsblauen, hat die Qual der Wahl zwischen Fährmann und Eintracht-Leihgabe Frederik Rönnow. Weil Fährmann zuletzt wegen einer Muskelverletzung passen musste, schien es so, als sei Rönnow der Nutznießer - und die neue Nummer eins auf Schalke.

Zuletzt überraschte Baum jedoch und ließ beim 4:1-Sieg im DFB-Pokal gegen Schweinfurt wieder Fährmann ins Tor. Umso spannender war die T-Frage mit Blick auf die Schalker Aufstellung im Keller-Duell bei Mainz 05. Einen Tag vor der Partie hatte sich Baum nicht in die Karten schauen lassen wollen.

Schon wieder eine endlose und unnötige Torwart-Diskussion bei Schalke 04? Nein, meint Didi Hamann. „Die Schalker haben ganz andere Probleme“, sagte der Sky-Experte: „Sie haben zwei gute Torhüter. Als Trainer musst du einfach ein Gefühl entwickeln. Manuel Baum hat eine Entscheidung getroffen, dann ist es auch so.“

Torwart-Frage auf Schalke: Entscheidung zwischen Fährmann und Rönnow laut Baum (noch) nicht final

Die Entscheidung des Trainers der Königsblauen fiel zugunsten von Frederik Rönnow aus. Für das Spiel in Mainz. Aber auch für die Partien danach, weil die Leihgabe von Eintracht Frankfurt die (neue) Nummer eins ist?

Baum wollte diese Torwart-Frage kurz vor der Partie in Mainz nicht klar beantworten. Der Plan des Schalker Trainers sei gewesen, dass Rönnow bis zu nun anstehenden Länderspielpause auflaufen werde, zumal Fährmann verletzt war. „Aber es war erfreulich, dass Ralf schon im Pokal wieder fit war“, sagte Baum bei Sky: „Erst nach der Länderspielpause werden wir uns zusammensetzen und die Zeit zwischen der vergangenen und der aktuellen Länderspielpause Revue passieren lassen - und dann legen wir uns fest.“

Für Rönnow ist das Spiel in Mainz demnach eine weitere Bewährungsprobe im Kampf um das Tor der Königsblauen.

Rubriklistenbild: © Guido Kirchner/dpa

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