Schalke: Escudero an Getafe ausgeliehen

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Er galt als einer von vielen Fehleinkäufen Felix Magaths: Linksverteidiger Sergio Escudero

GELSENKIRCHEN - Der FC Schalke 04 vermeldete am Freitag per Pressemitteilung Neuigkeiten von der Transfer-Front – allerdings nicht diejenigen, die sich viele Fans vielleicht erhoffen.

Von Jens Greinke

Anstatt den Zugang eines neuen, hochqualifizierten Spielers wie beispielsweise Michel Bastos von Olympique Lyon zu verkünden, gaben die Königsblauen die Ausleihe von Sergio Escudero bekannt. Das dürfte in erster Linie Finanz-Vorstand Peter Peters erfreut haben, der damit vorübergehend einen weiteren Posten von der Gehaltsliste streichen konnte.

 Der mittlerweile 23-jährige Escudero war zur Saison 2010/2011 von Real Murcia nach Gelsenkirchen gewechselt – und galt als einer der vielen Fehleinkäufe von Felix Magath. Der Linksverteidiger wird nun bis zum 30. Juni 2013 an den spanischen Erstligisten FC Getafe ausgeliehen. Sein Vertrag mit den Schalkern läuft noch bis zum 30. Juni 2014. Am kommenden Donnerstag schließt in Europa das Transferfenster in der Winterpause, und bis dahin hofft Horst Heldt noch die ein oder andere Personalie verkünden zu können.

"Mir wird nicht langweilig, falls Tottenham sich nicht meldet": Schalke-Manager Horst Heldt

Schalkes Manager erweckt allerdings auch nicht den Eindruck, als würde die blau-weiße Welt aus den Fugen geraten, falls in dieser Hinsicht nichts mehr klappen sollte. Wenn Tottenham Hotspur für den vorzeitigen Transfer von Lewis Holtby allerdings doch noch einen für Schalke akzeptablen Betrag locker machen sollte, könnte der Stein ins Rollen kommen. Doch seit Anfang der Woche herrscht zwischen dem englischen Premier-League-Klub und den Königsblauen offenbar Funkstille. „Ich warte bestimmt nicht 24 Stunden am Tag darauf, das Tottenham bei mir anruft. Mir wird nicht langweilig, falls sie sich nicht melden“, bleibt Heldt gelassen. Mit mehr Spannung dürfte Schalkes Manager das Auswärtsspiel seiner Mannschaft beim FC Augsburg am Samstag um 15.30 Uhr erwarten. Das Bundesliga-Debüt als Schalker Cheftrainer vor einer Woche verlief für Jens Keller mit dem 5:4 über Hannover 96 unter dem Strich zwar erfolgreich, doch sorgten die vielen Gegentore für ein wenig Missstimmung. Unter anderen hatten Torwart Timo Hildebrand und Kapitän Benedikt Höwedes Kritik am Abwehrverhalten der Mannschaft geübt. „Wir haben im Training natürlich viel Wert auf die Defensive gelegt“, sagt Keller, der allerdings noch einmal relativiert: „Zwei der Tore von Hannover waren reine Glückstreffer, die konnte man nicht verhindern.“ Neuzugang Raffael wird in Augsburg noch nicht in der Schalker Startformation stehen. „Er ist von Beginn an noch keine Alternative“, sagt Keller: „Aber er kommt von Tag zu Tag besser in Form.“ Zurück in die Mannschaft kehrt Klaas-Jan Huntelaar, der seine Rotsperre abgesessen hat.

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Quelle: wa.de

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