Im „Doppelpass“

Schalkes Sportchef Schröder: Klartext-Aussage zu Trainer Grammozis

Schalkes Trainer Dimitrios Grammozis stand zuletzt bei einigen Fans in der Kritik. Sportdirektor Rouven Schröder macht zum Coach jetzt eine klare Ansage.

Hamm - Mit mittlerweile 16 Punkten nach neun Spielen hat sich der FC Schalke 04 einigermaßen in der 2. Liga akklimatisiert und ist in Sachen Zählern halbwegs im Soll. Nach dem jüngsten S04-Sieg gegen Ingolstadt sind die Königsblauen in der Tabelle auf Platz vier geklettert. Alles also wieder gut?

Schalke: Sportdirektor Rouven Schröder mit Klartext-Aussage zu Trainer Dimitrios Grammozis

Einige Fans des emotionalen Traditionsvereins aus Gelsenkirchen sehen das durchaus kritischer. Ihnen ist in den vergangenen Wochen - auch bei Niederlagen des S04-Kaders - die teils destruktive und unattraktive Spielweise aufgefallen. Die Kritik der Anhänger richtete sich dabei in erster Linie an Cheftrainer Dimitrios Grammozis. Der Tenor einiger Fans: „Grammozis raus.“

Doch die Schalker sehen für einen Rauswurf des Trainers aktuell überhaupt keinen Anlass. Schließlich waren die Ergebnisse in den jüngsten Partien vor der Länderspielpause weitgehend positiv. „Wenn du aus fünf Spielen vier Siege holst, zeigt das, wie Dimitrios mit den Jungs arbeitet“, sagte Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder im „Doppelpass 2. Bundesliga“ auf Sport1.

Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder lobt Dimitrios Grammozis für Umgang mit Kritik

Rouven Schröder und seinen Kollegen in der königsblauen Führungsetage ist dabei nicht entgangen, dass der öffentliche Druck auf Trainer Dimitrios Grammozis größer wurde. „Was ich sehr gut finde: Er ist sehr fokussiert auf seinen Job“, sagte der Sportdirektor über den Chefcoach von S04.

Diese Eigenschaft sei heutzutage „ein hohes Gut, das du nicht viel liest“. Und weiter: „Schalke ist ein emotionaler Verein. Es ist vollkommen klar, dass auch Kritik kommt. Er ist sehr fokussiert und klar geblieben. Auch gegenüber der Mannschaft verändert er sich nicht und bleibt authentisch, das finde ich auch ein wichtiges Zeichen.“

Dies sei „ein Faustpfand von uns, wenn du ruhig arbeitest“, meinte Schalkes Sportdirektor. Rouven Schröder unterstrich: „Von daher sind wir froh, dass er unser Trainer ist.“ Eine Aussage, die durchaus als aktuelles Vertrauensbekenntnis gewertet werden kann.

Rubriklistenbild: © Frank Molter/dpa

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