FC Schalke 04

Darum freut sich Serdar über die Konkurrenz im Mittelfeld

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Suat Serdar (Foto) will von Sebastian Rudy lernen.

Suat Serdar ist ein Schalker Neuzugang. Der junge Spieler ist höflich und bescheiden – und freut sich aus einem ganz bestimmten Grund sogar auf die Konkurrenz.

Gelsenkirchen – Das erste Bundesliga-Spiel im Schalker Trikot hat Suat Serdar in nicht allzu guter Erinnerung, was nicht nur an der 1:2-Niederlage am vergangenen Samstag beim VfL Wolfsburg liegt. Die Partie hat auch körperlich Spuren bei dem 21-Jährigen hinterlassen.

„Beim Kauen habe ich noch leichte Beschwerden“, erzählt der Deutschtürke, der in der ersten Halbzeit mit Josuha Guilavogui zusammengeprallt war. Dabei hatte Wolfsburgs Kapitän den Kürzeren gezogen, er fällt mit einer schweren Knieverletzung längere Zeit aus. Serdar selbst erlitt nur eine leichte Prellung am Kiefer sowie eine leichtere Muskelblessur. Aber laut Serdar alles „kein Problem“.

"Nur das Beste" für den Gegenspieler

Dass der zurückhaltende und höfliche Schalker Mittelfeldspieler seinem Gegenspieler Guilavogui „nur das Beste“ wünscht, passt zum Charakter des Mannes, der im Sommer vom FSV Mainz 05 nach Gelsenkirchen gewechselt war. Bis zum vergangenen Dienstag war der U21-Nationalspieler mit rund 10,5 Millionen Euro Ablösesumme der bis dahin teuerste Einkauf in diesem Sommer – ehe Sebastian Rudy für gut 16 Millionen Euro vom FC Bayern München geholt wurde.

"Er hat viel Erfahrung"

Dass der 28-jährige Rudy auch eine Konkurrenz für Serdar im Schalker Mittelfeld darstellen könnte, irritiert Serdar nicht. „Wir haben ja genügend Wettbewerbe zu absolvieren“, erinnert er an die Teilnahmen an Liga, Pokal und Champions League. Und außerdem: „Es ist schön, so einen Spieler neben mir zu haben“, sagt der 21-Jährige: „Er ist sehr ruhig am Ball und hat sehr viel Erfahrung. Von ihm kann ich noch viel lernen.“

Tatsächlich könnte Rudy eine wenig Druck von seinem jungen Mitspieler nehmen, der wahrscheinlich ein paar Wochen brauchen könnte, um sich in der Schalker Mannschaft zu etablieren. Dass ihm dies gelingt, daran lässt Domenico Tedesco keine Zweifel. Schalkes Cheftrainer verweist in diesem Zusammenhang auf zwei, drei Szenen in Wolfsburg, in denen sich Serdar mit großer technischer Raffinesse aus der Bedrängnis befreit hat. „Da hat er gezeigt, zu was er in der Lage ist“, so Tedesco.

Dass das Schalker Spiel nach der Auftaktpleite in Wolfsburg in der Heimbegegnung gegen Hertha BSC (Sonntag, 18 Uhr, bei uns im Live-Ticker) besser werden muss, ist Serdar bewusst. „Wir hatten zu viele einfache Ballverluste. Wir müssen deshalb am Sonntag so befreit spielen wie wir es im Training tun“, sagt der 21-Jährige. Und Serdar glaubt, dass die Anwesenheit von Sebastian Rudy bei der Umsetzung dieses Plan helfen könnte: „Es ist eine Erleichterung, dass wir ihn nun im Zentrum haben.“

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Quelle: wa.de

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