Schalke 04

Caligiuri und die Saison seines Lebens

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Daniel Caligiuri.

Lange blieb er unterm Radar, doch in der abgelaufenen Saison spielte Daniel Caligiuri auf Schalke wohl die Runde seines Lebens. Und machte sich damit für seinen Trainer  unverzichtbar. 

Gelsenkirchen - Diese übergroße Tafel hat er sich mit nach Hause genommen. Sie zeigt die Leistungsdaten von Daniel Caligiuri, mit denen es Schalkes Mittelfeldspieler geschafft hat, für das Bundesliga-Team der Saison sowie das Bundesliga-Fifa-18-Ultimate-Team nominiert zu werden. Was wohl vor allem die, die es mit den Knappen halten, wenig verwundern dürfte.

Denn daran, dass die Königsblauen schon vor dem letzten Spieltag ihre Vize-Meisterschaft bejubeln durften, hatte auch Daniel Caligiuri seinen Anteil. Der Deutsch-Italiener gehört zu den Schalker Überfliegern der vergangenen Monate – und spielte die Saison seines Lebens. 17 Scorer-Punkte – und damit so viele wie noch nie – sammelte er bei sechs Toren und elf Assists.

Eklig und unterschätzt

„Es ist doch schön mit 30 Jahren noch einmal so viele Punkte gesammelt zu haben“, sagt er lächelnd. Je älter, desto besser – könnte man meinen.

Allerdings ist Caligiuri nicht nur auf dem Platz ein unterschätzter und "ekliger"  Mannschaftsplayer, wie ihn Coach Domenico Tedesco einmal bezeichnete. Denn die Lorbeeren gibt er prompt weiter: „Das ganze Team spielt eine super Saison. Hätte ich nicht so gute Mitspieler, wäre es bei mir auch nicht so gelaufen. Sie bringen mich immer super in Aktion. Der Trainer schenkt jedem Einzelnen sein Vertrauen. Ich versuche, mit meinen Stärken so gut wie möglich zurückzugeben.“

Dass Caligiuri so einschlagen würde, hatte wohl bei seiner Verpflichtung im Winter 2017 - er kam für 2,5 Millionen Euro Ablöse aus Wolfsburg - niemand erwartet. Erst recht nicht nach seinem ersten halben Jahr auf Schalke. Zwar war er auch in jener Rückrunde regelmäßig zum Einsatz gekommen, blieb dabei jedoch meist unauffällig.

Erstes Halbjahr unterm Radar

„Es war viel Druck da, auf Schalke lief es in diesem Jahr nicht gut“, erklärt Caligiuri: „Über diese halbe Saison kann man nicht viel sagen.“

Eine weitere Runde später aber schon: Caligiuri ist mit Schalke Zweiter geworden, feiert die Rückkehr in die Königsklasse. „Ich finde es überragend, dass wir es gemeistert haben“, sagt der Mittelfeldspieler. Auch dank seiner oft unterschätzten Hilfe.

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Quelle: wa.de

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