Sanés übersteht Unfall unverletzt

Breitenreiter beklagt erneut "zu negative" Berichterstattung

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André Breitenreiter beklagt erneut "zu negative" Berichterstattung.

Gelsenkirchen - Als am Vormittag die Nachricht in der Welt war, dass Schalkes Jungstar Leroy Sané in dieser Woche auf der Autobahn A3 in Höhe von Ratingen einen über 500 PS starken Audi R8 in die Leitplanken gesetzt hatte, wunderte sich André Breitenreiter: „Unfälle passieren nun mal. Bei anderen Vereinen gelangt das allerdings nicht in die Öffentlichkeit.“

Schalkes Trainer nahm den Vorfall um Sané zum Anlass, sich zum wiederholten Male generell über die Berichterstattung über den FC Schalke 04 zu mokieren. „Ich bin der Meinung, dass hier oft das Ziel verfolgt wird, negativ zu berichten – und das seit vielen Jahren“, so der 42-Jährige, der zudem glaubt: „Ich würde mir auch einmal andere Sichtweisen wünschen.“ 

Breitenreiter verwies in diesem Zusammenhang beispielsweise „auf die Entwicklung der jungen Spieler“, „die verbesserten Ergebnisse gegen Spitzenmannschaften“ oder „die Grundordnung der Mannschaft“. Alles Dinge, die seiner Ansicht nach öffentlich durchaus mal gewürdigt werden könnten. In Zeiten von Smartphones und Social Media dürfte es allerdings schwierig sein, den Verkehrsunfall eines 20-jährigen Schalke-Profis mit einem semiprofessionellen und mindestens 165.000 Euro teuren Rennauto auf einer öffentlichen Bundes-Autobahn unter Verschluss zu halten.

Unfall unverletzt überstanden

Unverletzt hat Schalkes Jungstar Leroy Sané in dieser Woche einen Unfall auf der A3 überstanden.

Entsprechende Fotos, die kurz darauf im Internet kursierten, waren der Beweis. Und wichtiger als der öffentliche Wirbel war bei Sanés Unfall die Tatsache, dass der Jungstar diesen unverletzt überstanden hatte und vor allem keine anderen Personen zu Schaden gekommen waren. 

Schalke in München "krasser Außenseiter"

So gab es auch vor dem Gastspiel beim FC Bayern München (Samstag, 18 Uhr) für Breitenreiter nervige Nebengeräusche, zumal der ältere Bruder von Klaas-Jan Huntelaar nach dem Revierderby am vergangenen Sonntag (2:2) auch noch BVB-Fans mit einem Stein beworfen haben soll. Doch diese will Breitenreiter „nicht an mich heran lassen“. In der bayrischen Landeshauptstadt sieht der Schalke-Coach seine Mannschaft zwar als „krassen Außenseiter“. „Trotzdem wollen wir ein gutes Ergebnis erzielen“, so Breitenreiter. 

Abgesehen vom gelbgesperrten Sead Kolasinac steht dem 42-Jährigen dasselbe Personal zur Verfügung wie in der Vorwoche. Das heißt, dass Matija Nastasic und Marco Höger weiterhin noch einen zu großen Trainingsrückstand haben, um bereits wieder zur Verfügung zu stehen.

Quelle: wa.de

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