Zum Thema Goretzka

Heidel verärgert über die Aussagen von Bierhoff

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Schalkes Sportvorstand Christian Heidel ist sauer auf DFB-Manager Oliver Bierhoff.

Schalkes Sportvorstand Christian Heidel ist sauer auf DFB-Manager Oliver Bierhoff. Dessen Aussagen zum Thema Leon Goretzka haben ihm alles andere als gefallen.

Gelsenkirchen - Christian Heidel ist sauer auf Oliver Bierhoff. Dem Sportvorstand von Schalke 04 waren die Ausführungen des Managers der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zum Bayern-Wechsel von Leon Goretzka heftig aufgestoßen.

Dabei ging es dem 54-Jährigen vor allem um die Aussage, "dass er den Schritt von Leon nachvollziehen kann, weil es klar sei, dass jemand sich mittwochs die Champions League nicht gerne von der Coach aus anschaut", führte Heidel aus. "Das darf jeder sagen, aber nicht der Manager der Nationalmannschaft."

Für Heidel bedeute dieser Satz, dass nun jeder Nationalspieler zum deutschen Rekordmeister wechseln müsse, weil es nahezu der einzige deutsche Klub mit der Garantie auf die Königsklasse sei. "Das sollte man unterlassen, die Nationalmannschaft sollte objektiv sein", so Schalkes Sportvorstand.

"Das ist bedenklich"

Jeder Klub freue sich, wenn ein Profi für die Nationalmannschaft berufen werde. "Aber wenn es dazu führt, dass man Angst haben muss, dass ein Spieler dann sofort zu den Bayern muss, ist das bedenklich", meinte Heidel.

Bierhoff hatte in einem Interview mit der Bild erklärt: "Ein ambitionierter Jung-Nationalspieler will Titel gewinnen und sitzt ungern mittwochs auf der Couch, wenn andere Champions League spielen. Wir alle sollten froh sein, dass Leon höchste sportliche Ziele hat und der Bundesliga erhalten bleibt anstatt nach England oder Spanien zu gehen, wo er wahrscheinlich mehr hätte verdienen können."

Keine Kritik an den Bundestrainer

Darüber hinaus gab Bierhoff den Königsblauen den Tipp, Goretzka nun nicht im Regen stehen zu lassen. Auch das missfiel Heidel: "Es sollte jetzt langsam der Zeitpunkt gekommen sein, dass Schalke 04 von niemandem Ratschläge oder Forderungen braucht. Wir mischen uns auch nicht bei der Nationalmannschaft ein. Das steht ihm nicht zu."

Bundestrainer Joachim Löw nahm Heidel aus dieser Kritik heraus. Der Manager habe Löw bereits am Mittwochabend über den Schritt von Goretzka informiert.

"Seine Aussagen passen nicht zu denen von Bierhoff", so der Manager der Königsblauen: "Jogi Löw hat mir sehr glaubhaft versichert, dass er auf einem anderen Weg war. Es muss niemand glauben, dass Jogi Löw Leon Goretzka zum Schritt zu den Bayern geraten hat. Ganz im Gegenteil."

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Quelle: wa.de

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