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Streichliste: Diese Spieler sollen Schalke im Sommer 2020 verlassen

Schalke bastelt an seinem Kader für die Saison 2020/21, ist dabei aber auf Einnahmen angewiesen. Einige Spieler sollen den Klub verlassen. Das ist die Streichliste.

  • Der FC Schalke 04* arbeitet an seinem Kader für die Saison 2020/21.
  • Die Königsblauen müssen zunächst teure Spieler verkaufen, um Zugänge vermelden zu können.
  • Welche Spieler können oder sollen gehen? Das ist die Schalker Streichliste.

Hamm - Nein, viel ist noch nicht passiert in puncto Transfers beim FC Schalke 04. Weder bei den Zu- noch bei den Abgängen hat sich etwas getan. Dabei hat das Team um Sportvorstand Jochen Schneider (49) viel Arbeit vor sich.

VereinFC Schalke 04
TrainerDavid Wagner
StadionVELTINS-Arena
Kapazität62.271 Plätze

Das Problem der klammen Schalker: Neue Spieler - wie etwa der vom SC Freiburg gehandelte Torwart Alexander Schwolow* - werden erst wohl dann wechseln können, wenn Königsblau Geld durch Verkäufe einnimmt. Auch wenn es bereits laufend Gerüchte um Schalker Transfers* gibt.

Zwar hat Schalke durch die Verlängerung des Transfer-Fensters bis zum 5. Oktober* nun mehr Zeit, allerdings dürfte es der große Wunsch von Trainer David Wagner (48) sein, dass sein Aufgebot zum Saisonstart in der Bundesliga am 18. September* weitgehend steht.

Dazu müssen aber erst die Ladenhüter beziehungsweise die Spieler aus dem Schalker Kader* verkauft werden, mit denen der Verein wohl ohnehin nicht mehr plant. Welche Kandidaten sind das? WA.de* zeigt die Schalker Streichliste.

Streichliste Schalke 04: Sebastian Rudy soll gehen - es gibt drei Optionen

Weil die TSG Hoffenheim die Kaufoption nicht ziehen wollte, kehrt Sebastian Rudy (30) nach seiner Leihe zurück zu Schalke 04. Nun sucht Königsblau einen Abnehmer für den Ex-Nationalspieler - allein deshalb, um eine Menge Kohle zu sparen.

Rudy, 2018 für 16,5 Millionen Euro vom FC Bayern zu Schalke gewechselt, kassiert rund sechs Millionen Euro Jahresgehalt und steht noch bis 2022 bei den Königsblauen unter Vertrag. Da er auch fußballerisch nicht zum von Wagner bevorzugten Spielstil passt, kann und soll Rudy die Schalker verlassen - zur Not wohl um jeden Preis*.

Hoffenheim wollte die Kauf-Option für Schalkes Sebastian Rudy (links) nicht ziehen.

Die Optionen, Rudy für eine Mini-Ablöse an den Mann zu bringen, erneut auszuleihen oder mit einer Abfindung zu einer Auflösung des Vertrages zu „überreden“, sind für die klammen Schalker wohl bessere Optionen, als in den letzten zwei Jahren noch 12 Millionen für einen Spieler zu zahlen, der in den Überlegungen von Wagner und Co. keine Rolle spielt.

Was für Schalke zum Problem werden könnte: Bislang ist kaum von Klubs zu lesen, die Interesse an einem Transfer von Rudy zeigen.

Streichliste Schalke 04: Nabil Bentaleb - Hoffnung aus England

Auch hier schien Schalke eigentlich auf der sicheren Seite zu sein: Die Leihe von Nabil Bentaleb (25) zu Newcastle United zahlte sich im Grunde sowohl für Spieler wie auch für den Klub aus.

Newcastle United soll laut The Chronicle sogar dazu bereit sein, die von Schalke 04 in der Kauf-Option verankerten Ablöse in Höhe von zehn Millionen Euro zu zahlen. Doch Bentaleb könnte den Königsblauen mit seiner Gaga-Forderung* einen Strich durch die Rechnung machen.

Bentaleb besteht offenbar auf rund 4,5 Millionen Gehalt - zu viel für Newcastle United. Aber zumindest in dieser Hinsicht darf sich Schalke sicher berechtigte Hoffnung auf eine Einigung machen.

Streichliste Schalke 04: Mark Uth darf gehen - Verhandlungen geraten ins Stocken

Es könnte so einfach sein: Mark Uth (28) will nach seiner Leihe in Köln bleiben, und der Effzeh will den Stürmer gerne halten, wie die Verantwortlichen um Manager Horst Heldt (50) mehrfach betont haben. Zumal Uth auch selbst betonte, sich eine Rückkehr zu Schalke nicht vorstellen zu können*.

Offiziell kündigte Schalkes Sportvorstand Schneider zwar an, mit Rückkehrer Uth ebenso zu planen wie mit Rudy. Allerdings dürften solche Aussagen taktisch begründet sein, um den Wert der Spieler nicht zu mindern.

Am Ende dürfte es "nur" eine Frage des Geldes seins. Doch genau daran droht ein Transfer von Schalke zum 1. FC Köln zu scheitern. Nach Angaben der Bild sind die Verhandlungen um Mark Uth ins Stocken geraten. Die klammen Knappen beharren weiterhin auf die rund 10 Millionen Euro Ablöse für Uth. Die Kölner hingegen wollen höchsten vier Millionen Euro zahlen.

Streichliste Schalke 04: Cedric Teuchert - Möglicher Abnehmer in Sicht

Der nächste Stürmer. Cedric Teuchert (23) war zuletzt an Hannover 96 ausgeliehen. Eine weitere Zukunft bei den Niedersachsen bleibt ihm wohl verwehrt. Dem Angreifer fehlte schlichtweg die Konstanz, weshalb die Verantwortlichen der 96er noch zögern.

Cedric Teuchert war zuletzt von Schalke an Hannover 96 ausgeliehen.

Fakt ist: Teuchert (Vertrag bis 2021) soll Schalke verlassen. Ob weiterhin Richtung Hannover, ist offen. Der Zweitligist sollte sich wohl nicht zu viel Zeit lassen. Der Bild zufolge soll sich auch Aufsteiger VfB Stuttgart mit Teuchert beschäftigen. Dort könnte er den wechselwilligen Nicolas Gonzalez (22) ersetzen.

Es sieht also gut für Schalke aus mit Blick auf einen Wechsel von Teuchert. Zumal die Liste der Interessenten für den Stuttgarter Gonzalez nicht gerade kurz ist. Der VfB könnte somit gleich die Einnahmen aus einem möglichen Verkauf reinvestieren. Möglicherweise in den Schalker Stürmer.

Streichliste Schalke 04: Hamza Mendyl hat keine Zukunft in Gelsenkirchen

Die Leihe von Hamza Mendyl (22) an den FC Dijon ist beendet. Dennoch dürfen der Linksverteidiger (Vertrag bis 2023) wie auch Schalke 04 hoffen.

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Zuletzt hieß es, es gäbe zwei Interessenten aus der französischen Lique 1. Auch in Dijon könnte Mendyl eine Zukunft haben, zuletzt wurde jedoch ebenso Girondins Bordeaux als Interessent genannt.

Klar ist: Hamza Mendyl hat nach seinem katastrophalen Jahr auf Schalke keine Zukunft mehr in Gelsenkirchen. Zwar sucht Königsblau nach dem Abgang von Juan Miranda nach einem zweiten Linksverteidiger. Diese Planstelle jedoch wird S04 wohl nicht mehr mit Mendyl besetzen.

Schalke Streichliste: Guido Burgstaller dürfte wohl gehen

Lange ist es her, dass Stürmer Guido Burgstaller immer goldrichtig stand. Erst zwölf in der Saison 2016/17, dann 13 in der Spielzeit 2017/18 steuerte der Österreicher im Trikot von Schalke 04 bei. Nun allerdings steht Burgstaller in Gelsenkirchen vor dem Aus.

Die Ladehemmung macht dem 31-Jährigen zu schaffen. Seine ernüchternde Bilanz aus der abgelaufenen Saison: Kein einziger Treffer für Königsblau. Im Juni folgte dann auch noch eine Verletzung. Mittlerweile arbeitet Burgstaller fleißig an seinem Comeback. Ob er das auf Schalke bestreiten wird ist unklar.

Schalkes Guido Burgstaller schlägt enttäuscht die Hände vor das Gesicht.

Zumal die Knappen nach gerade einmal 38 Toren in der vergangenen Bundesliga-Saison nach Verstärkungen für die Offensive suchen. Ablösefreie oder kostengünstige Akteure sind auf dem Transfermarkt vorhanden*. Zwar betonte Burgstaller, er sei „der Stürmer, der in den letzten Jahren die meisten Tore hier geschossen hat“. Die Zeichen stehen dennoch auf Trennung. *WA.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Ronald Wittek/epa-Pool/dpa

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