Höwedes und Kolasinac wackeln

Große Not in der Abwehr: Schalke mit Personalsorgen gegen Ajax

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Benedikt Höwedes (l.) und Sead Kolasinac drohen gegen Ajax auszufallen.

Gelsenkirchen - Die personelle Sorgen reißen bei Schalke 04 vor dem wichtigen Rückspiel gegen Ajax Amsterdam nicht ab. Vor allem in der Abwehr herrscht Not. Einem Offensivspieler droht das Saison-Aus.

Schalke 04 geht mit großen Personalsorgen in Viertelfinal-Rückspiel der Europa League. Vor allem in der Abwehr ist die Not vor dem zweiten Duell mit Ajax Amsterdam am Donnerstag (21.05 Uhr/bei uns im Live-Ticker) groß.

Rechtsverteidiger Coke ist im Europapokal nicht spielberechtigt, Allrounder Thilo Kehrer nach der dritten Gelben Karte gesperrt. Zudem ist der Einsatz von Benedikt Höwedes (Wadenprobleme) und Linksverteidiger Sead Kolasinac (Adduktorenprobleme) fraglich.

Große Probleme auf der Rechtsverteidiger-Position

"Er war in München bei Doktor Müller-Wohlfahrt zur Untersuchung", sagte Trainer Markus Weinzierl über den Bosnier, ohne den die Königsblauen zuletzt dreimal verloren: "Die Chancen stehen 50:50."

Weiter ausfallen wird Offensivspieler Eric Maxim Choupo-Moting (Kniereizung). Über die genaue Diagnose ist derweil noch nichts bekannt. Eine MRT-Untersuchung beim Deutsch-Kameruner am Montag brachte noch keine Erkenntnisse. "Die Bilder waren zu ungenau, weil zu viel Flüssigkeit im Knie war", erklärte Sportdirektor Axel Schuster auf Nachfrage unserer Redaktion. Am Donnerstag soll ein nächster Versuch Klarheit bringen. Eine schwerwiegende Verletzung schloss Schuster zwar aus, ein mögliches Saison-Aus von Choupo-Moting derweil nicht.

Höwedes fällt auf die Knie: Bilder vom Schalker Abschlusstraining

Dagegen ist Stürmer Klaas-Jan Huntelaar, der beim 1:2 am Ostersonntag bei Darmstadt 98 krank fehlte, wieder fit. Vor allem die Besetzung des Rechtsverteidigers in der Viererkette bereitet Sorgen. "Wir machen uns viele Gedanken, wer da spielt", sagte Weinzierl.

Weinzierl glaubt an das Wunder

Trotz der 0:2-Niederlage im Hinspiel mit deutlicher Überlegenheit des niederländischen Rekordmeisters glaubt der Schalker Coach noch an ein Weiterkommen. "Es ist möglich - in 90 Minuten, in 120 Minuten oder mit Elfmeterschießen", sagte Weinzierl.

Dabei setzt er vor allem auf die Heimstärke der Königsblauen setzt: "Vor zehn Tagen haben wir 4:1 gegen Wolfsburg gewonnen, davor 3:0 gegen Augsburg. Da hat es nach vorne gut ausgesehen. Wir brauchen ein frühes Tor, dann ist alles möglich."

sid/WA

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Quelle: wa.de

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