Vorbereitung für zweite Saisonhälfte

Die Erkenntnisse aus dem Schalker Trainingslager in Benidorm

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Schalke 04 trainierte eine Woche lang in Benidorm.

Benidorm - Sieben Tage lang bereitete sich Schalke 04 in Spanien auf die zweite Saisonhälfte vor. Das sind die Erkenntnisse aus dem Trainingslager in Benidorm.

Für Markus Weinzierl war eine Tatsache besonders wichtig. Nach der intensiven Hinrunde wollte der Trainer von Schalke 04 endlich wieder einen geregelten Trainingsrhythmus für seine Mannschaft. Den hat sie im Trainingslager in Benidorm bekommen. Die Die Königsblauen nutzten die Zeit, um detailliert zu arbeiten – vor allem am Spielaufbau. In den sieben Tagen war die Offensive aber nicht das einzige Problem. Die Erkenntnisse aus dem Trainingslager in Spanien.

Baustelle Offensive

Weinzierl legte den Schwerpunkt ganz klar auf die Offensive. Dort hatten die Schalker vor der Winterpause nicht nur wegen der vielen Ausfälle im Sturm einige Defizite. Zuletzt taten sich die Königsblauen vor allem gegen tief stehende Gegner schwer, weshalb der Coach nicht nur Abschlüsse üben ließ. „Die gesamte Mannschaft ist am Spielaufbau beteiligt, die Abläufe müssen einfach sitzen“, sagte Keeper Ralf Fährmann. Weinzierl kam es dabei immer wieder auf Verlagerungen an, eine hohe Passgeschwindigkeit und schnelle Außen.

Nachdem es anfangs in den Einheiten noch stockte, die Profis zu hektisch agierten und die Teams in den Übungen kaum Chancen kreierten, steigerten sie sich von Tag zu Tag. Beim Test gegen den KV Oostende (2:1) haperte es allerdings weiterhin an den Feinheiten. Nicht immer hatte Königsblau die richtige Lösung parat. Dennoch glaubt Fährmann: „Das Positionsspiel ist besser geworden, die Abläufe wirken flüssiger.“

Umarmung für Konoplyanka - Bilder vom Schalke-Test gegen Oostende

Keine Zeit mit den Neuen

Wie erwartet ist Schalke auf dem Transfermarkt tätig geworden und hat sich mit Stürmer Guido Burgstaller und Innenverteidiger Holger Badstuber verstärkt. Allerdings hatte Weinzierl nicht wie erhofft die Chance, schon in der spanischen Sonne mit ihnen zu arbeiten. „Jeder Trainingstag ist für neue Spieler wichtig“, erklärte der Coach. Immerhin bleibt aber noch eine Woche Zeit, um sie ins Gefüge zu integrieren – inklusive Testspiel am Samstag (14 Uhr) in Chemnitz.

Hoch mit den Gewichten - Bilder vom Samstag in Benidorm

Personalnot

Dass eine Reihe von Spielern nicht mit nach Spanien reisen könnten, war vorher klar. Aber auch vor Ort musste Weinzierl in der einen oder anderen Einheit ein wenig improvisieren. Bei Matija Nastasic etwa traten wieder Achillessehnenbeschwerden auf. Der Innenverteidiger trat an einigen Tagen etwas kürzer, um nichts zu riskieren. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie Manager Heidel auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte: „Wenn Liga-Start wäre, könnte er spielen.“

Aufstrebende Youngster

Thilo Kehrer machte in Benidorm genau da weiter, wo er vor der Winterpause auf dem Rasen aufhörte. Der 20-Jährgie erweist sich immer mehr als Alternative für die Dreierkette, machte auch in den Übungen einen souveränen und gefestigten Eindruck, auch wenn Heidel zu Recht anmerkte: „Er hat noch Luft nach oben.“

Caicara stemmt Avdijaj - Bilder vom Freitag in Benidorm

Gleiches gilt sicher auch für Donis Avdijaj. Der Offensivspieler hinterließ dennoch einen bleibenden Eindruck in Spanien. Bewies Engagement. Ehrgeiz. Treffsicherheit. Auch im Testkick gegen Oostende gehörte er zu den Schalkern mit den meisten Abschlüssen. Im Gesamtbild drängte er sich zu mehr Einsatzzeiten auf ist wohl der Gewinner des Trainingslagers. „Er ist momentan auf dem besten Weg“, lobte Heidel.

Weil Nastasic und Benedikt Höwedes fehlten, stand plötzlich Phil Neumann in der Dreierkette. Er drängte sich im Training wie im Test gegen Oostende mit guten Auftritten ebenfalls auf. „Phil macht das richtig gut, sucht viel die Offensive und ist mit dem Ball sehr mutig“, meinte Fährmann: „Er ist für mich auch eine gute Alternative.“

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Quelle: wa.de

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