Nach der Chelsea-Pleite: Redebedarf auf Schalke

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Meldet sich zu Wort: Schalke-Manager Horst Heldt.

GELSENKIRCHEN - Es muss eine längere Veranstaltung gewesen sein, die Mannschaftsbesprechung des FC Schalke 04 am Mittwoch nach der 0:5-Niederlage gegen den FC Chelsea. Darauf deuten zumindest die Worte von Manager Horst Heldt.

Von Jens Greinke

"Ich war den ganzen Tag dabei und habe mit dem Trainer die Gespräche mit den Spielern geführt, sowohl im Mannschaftskreis als auch individuell. Und bis zum Samstag werden noch einige Gespräche geführt werden", sagte er.

Am Samstag kommt der FSV Mainz 05 (15.30 Uhr) in die Schalker Arena, es ist das dritte Heimspiel der Knappen in Folge. Und es wird spannend sein zu sehen, in welcher Verfassung sich das Team dieses Mal präsentieren wird.

Hinter den Schalker Profis liegen "zwei total verschiedene Spiele", wie Coach Roberto Di Matteo meint. Einerseits der aufmunternde 3:2-Erfolg über den VfL Wolfsburg, andererseits das fast schon traumatische 0:5 gegen Chelsea in der Champions League.

Eine Niederlage, die Horst Heldt als "blamabel" bezeichnet hatte. "Die Art und Weise war nicht zu entschuldigen", sagt Schalkes Manager. Doch "wenn wir nach großem Kampf mit 0:1 verloren hätten, wäre die sportliche Ausgangslage dieselbe", sagt der 44-Jährige.

Aber die Stimmung im Umfeld wäre wohl eine ganz andere. Die Zuschauer hatten die Arena am Dienstag wie Lemminge auf der Flucht verlassen, getrieben von Wut und Enttäuschung. Weshalb Heldt fordert: "Wir müssen ein anderes Gesicht zeigen am Samstag." Und Di Matteo ergänzt: "Der Funken muss von der Mannschaft kommen."

Personell wird sich diese nicht großartig verändern. Sidney Sam und Chinedu Obasi fallen weiterhin aus, noch schlechter sind die Nachrichten in der Personalie Joel Matip. Der Kameruner, der seit längerer Zeit an einer Fraktur im Fuß laboriert, deren Behandlung auf konservative Art nun gescheitert ist, wurde gestern operiert und fällt bis zum Ende der Hinrunde aus.

Dennoch kündigte Di Matteo für das Spiel gegen Mainz personelle Umgestaltungen an: "Ich überlege schon, ob ich ein paar Veränderungen vornehme und ein paar frische Spieler zu bringen. Das würde der Mannschaft gut tun." Einer der Kandidaten für die Startformation dürfte deshalb vor allem Youngster Max Meyer sein, der bislang noch nicht allzu viel Einsatzzeit unter Di Matteo bekommen hat.

Quelle: wa.de

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