Gastpiel des S04 in der Domstadt

Pokal ist abgehakt - mit Embolo und vollem Fokus nach Köln

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Könnte in der Partie beim 1. FC Köln wieder in den Kader zurückkehren: Schalkes Breel Embolo.

Die Schmerzen des bitteren Pokal-Ausscheidens sind verfolgen, S04-Coach Domenico Tedesco richtet den Blick nach vorne. Am Wochenende gastieren die Schalker in Köln.

Gelsenkirchen - Im satten königsblau präsentierte sich die wolkenfreie Himmel über dem Trainingsplatz des FC Schalke 04. Das sommerliche Wetter passte zum sonnigen Gemüt, mit dem sich S04-Trainer Domenico Tedesco am Freitag den Medienvertretern präsentierte. 

Von der düsteren Stimmung nach dem bitteren Pokalaus im Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt (0:1) lag kaum noch etwas in der Luft. Der Fokus galt bereits der Partie am Sonntag (18 Uhr/bei uns im Live-Ticker) beim 1. FC Köln, auch wenn Tedesco zugeben musste: „Gestern hat die Niederlage schon noch wehgetan, vorgestern erst Recht nach dem Spiel direkt“, sagte der Coach, der aber auch bei seinem Team eine Stimmungsaufhellung erkennen konnte: „Ich hatte aber schon gestern ein gutes Gefühl, dass die Mannschaft den Kopf oben hat“, berichtete der Deutsch-Italiener, der in einer „Sitzung ohne Video“ den mangelhaften Abschluss gegen die Eintracht anmahnte: „Wir haben unsere Schlüssel daraus gezogen, jetzt ist es abgehakt. Wir schauen jetzt nach Köln.“ 

Tedesco warnt vor Köln

Dass das Tabellenschlusslicht aus der Domstadt angesichts von neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer bereits den Kampf um den Klassenverbleib eingestellt hat, glaubt Tedesco nicht: „Die Kölner haben schon oft bewiesen, dass sie nie aufgeben, nie aufstecken. Sie haben vor ein paar Wochen Leverkusen zu Hause besiegt. Ich glaube, das sagt schon alles.“ 

Außerdem verweist der 32-Jährige auf die individuelle Klasse der Kölner: „Es ist eine Mannschaft, die gute Einzelspieler hat und die letztes Jahr sich zurecht für den europäischen Wettbewerb qualifiziert haben. Die Spieler sind nahezu gleich. Sie stehen zwar auf dem letzten Tabellenplatz, werden aber mit einem fantastischen Stadion im Rücken alle Kräfte mobilisieren.“ 

Der FC hat sich noch nicht aufgegeben

Ins gleiche Horn blies auch FC-Trainer Stefan Ruthenbeck, der zur nächsten Saison durch den Ex-Schalke-Profi Markus Anfang (aktuell bei Holstein Kiel unter Vertrag) abgelöst wird. „Noch sind wir nicht abgestiegen. Wir werden um die letzte Möglichkeit kämpfen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr gering ist. Wir werden uns wehren und alles dafür tun um das Spiel für uns zu entscheiden“, meinte Ruthenbeck, der angesichts der schlechtesten Abwehr der Liga (58 Gegentore) neidisch auf die zweitbeste Defensive (33) blickte: „Es überrascht mich nicht, dass Schalke so weit vorne ist. Wenn eine Mannschaft so gut verteidigen kann, dann gehört sie so weit nach oben.“ 

Für die Schalker Offensive hat Tedesco am Wochenende neben dem gesetzten Guido Burgstaller eine weitere Variante: Breel Embolo: „Breel hatte eine individuelle Einheit, es geht ihm auch wieder besser.“ Für die Partie am Sonntag dürfte es sich zwischen Embolo, Yevhen Konoplyanka und Franco Di Santo entscheiden. Marko Pjaca, eine weitere Alternative, war gegen Frankfurt blass geblieben.

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Quelle: wa.de

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